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Hereditäre Störungen des Aminosäurestoffwechsels

Letzte Aktualisierung: 21.4.2026

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Hereditäre Störungen des Aminosäurestoffwechsels werden meist autosomal-rezessiv vererbt und sind durch verschiedene Enzym- oder Transporterdefekte gekennzeichnet. Sie führen u.a. zu einer akuten und/oder chronischen Akkumulation toxischer Stoffwechselmetabolite in verschiedenen Organen wie dem Gehirn, der Leber und den Nieren. Die klinisch relevantesten Erkrankungen können je nach zugrunde liegender Pathophysiologie in Aminoazidopathien, Organoazidurien und Harnstoffzyklusdefekte unterteilt werden. Sie führen zum Teil bereits im frühen Neugeborenenalter zu einer lebensbedrohlichen metabolischen Dekompensation (sog. Stoffwechselnotfall) und erfordern in diesem Fall eine umgehende Therapie. Die langfristige Therapie und die Prognose sind abhängig von der jeweiligen Erkrankung.

Für das Management einer akuten metabolischen Dekompensation siehe: Stoffwechselnotfall - AMBOSS-SOP!

Für allgemeine Informationen über angeborene Stoffwechselstörungen siehe: Hereditäre Stoffwechselerkrankungen!

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Aminoazidopathientoggle arrow icon

Aminoazidopathien sind eine Untergruppe der hereditären Störungen des Aminosäurestoffwechsels. Sie entstehen i.d.R. durch einen Defekt zytoplasmatischer Enzyme oder Transporter und führen je nach Erkrankung typischerweise zu einer Akkumulation und/oder einem Mangel an verschiedenen Aminosäuren. Wichtigster Leitbefund ist daher der Nachweis erhöhter oder erniedrigter Konzentrationen bestimmter Aminosäuren im Plasma und/oder Urin. [1]

Für das Management einer akuten metabolischen Dekompensation siehe: Stoffwechselnotfall - AMBOSS-SOP!

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Ahornsirupkrankheittoggle arrow icon

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Phenylketonurietoggle arrow icon

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Tyrosinämie Typ 1toggle arrow icon

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Alkaptonurietoggle arrow icon

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Cystinurietoggle arrow icon

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Nicht-ketotische Hyperglycinämietoggle arrow icon

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Klassische Homocystinurietoggle arrow icon

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Hartnup-Syndromtoggle arrow icon

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Cystinosetoggle arrow icon

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Organoazidurientoggle arrow icon

Organoazidurien sind eine Untergruppe der hereditären Störungen des Aminosäurestoffwechsels. Sie entstehen i.d.R. durch einen Defekt mitochondrialer Enzyme des Carbonsäureabbaus und führen typischerweise zu einer Akkumulation organischer Säuren. Wichtigster Leitbefund ist daher der Nachweis organischer Säuren im Urin. [1]

Für das Management einer akuten metabolischen Dekompensation siehe: Stoffwechselnotfall - AMBOSS-SOP!

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Glutarazidurie Typ 1toggle arrow icon

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Isovalerianazidämietoggle arrow icon

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Propionazidämietoggle arrow icon

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Methylmalonazidämietoggle arrow icon

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Harnstoffzyklusdefektetoggle arrow icon

Harnstoffzyklusdefekte sind eine Untergruppe der hereditären Störungen des Aminosäurestoffwechsels. Sie entstehen durch einen Defekt von Enzymen des Harnstoffzyklus und führen typischerweise zu einer Akkumulation von Ammoniak. Wichtigster Leitbefund von Erkrankungen dieser Gruppe ist daher der Nachweis deutlich erhöhter Ammoniakkonzentrationen im Plasma. Bei stark erhöter Konzentration kann zur Ammoniakelimination eine Hämodialyse erforderlich sein. [1]

Für das Management einer akuten metabolischen Dekompensation siehe: Stoffwechselnotfall - AMBOSS-SOP!

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Ornithintranscarbamylase-Mangeltoggle arrow icon

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Citrullinämie Typ 1toggle arrow icon

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Carbamoylphosphatsynthetase-1-Mangeltoggle arrow icon

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Argininbernsteinsäure-Krankheittoggle arrow icon

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Arginase-1-Mangeltoggle arrow icon

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Citrin-Mangeltoggle arrow icon

Im Gegensatz zu klassischen Harnstoffzyklusdefekten ist eine Proteinrestriktion bei einem Citrin-Mangel kontraindiziert!

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AMBOSS-Podcast zum Thematoggle arrow icon

Von Kolibris und Zebras: Seltene Erkrankungen (Februar/2022)

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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