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Erythema nodosum

Letzte Aktualisierung: 5.12.2017

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Das Erythema nodosum ist eine Entzündung des Unterhautfettgewebes und wird meist durch eine Überempfindlichkeitsreaktion hervorgerufen. Zugrunde liegen in der Regel Infektionen (z.B. Streptokokken) oder Autoimmunerkrankungen. Klinisch kommt es vor allem an den Unterschenkel-Streckseiten zu einer Entzündung des Unterhautfettgewebes (Pannikulitis) mit Ausbildung stark druckschmerzhafter, rötlicher Knoten. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Eine Ausheilung innerhalb weniger Wochen ist typisch.

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

  • Gemischtzellige Entzündungsinfiltrate in den Fettgewebesepten (septale, nicht nekrotisierende Pannikulitis)
  • Behandlung der Grundkrankheit
  • Symptomatische Therapie mit NSAR
  • In schweren Fällen: Systemischer Einsatz von Glucocorticoiden
  • In der Regel kommt es zu einer spontanen Abheilung innerhalb weniger Wochen
  • Rezidive sind häufig
  • L52: Erythema nodosum

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2021, DIMDI.

  1. Herold et al.: Innere Medizin. Eigenverlag 2012, ISBN: 978-3-981-46602-7 .
  2. Moll, Jung: Duale Reihe Dermatolgie. 6. Auflage Thieme 2005, ISBN: 978-3-131-26686-6 .
  3. Schmidt: Checkliste Rheumatologie. 2. Auflage Thieme 2000, ISBN: 3-137-63002-9 .