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Hereditäre Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels

Letzte Aktualisierung: 21.4.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Hereditäre Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels werden meist autosomal-rezessiv vererbt und sind durch verschiedene Enzym- oder Transporterdefekte gekennzeichnet. Bei Störungen des Galactose- und Fructosestoffwechsels kann es durch die Aufnahme von Lactose bzw. Fructose zu einer akuten Akkumulation toxischer Stoffwechselmetabolite in verschiedenen Organen wie dem Gehirn, der Leber und den Nieren kommen. Störungen des Glykogenstoffwechsels sind neben akuten Symptomen einer Hypoglykämie häufig durch eine chronisch progrediente Ablagerung von Glykogen gekennzeichnet. Die langfristige Therapie und die Prognose sind abhängig von der jeweiligen Erkrankung.

Für das Management einer akuten metabolischen Dekompensation siehe: Stoffwechselnotfall - AMBOSS-SOP!

Für allgemeine Informationen über angeborene Stoffwechselstörungen siehe: Hereditäre Stoffwechselerkrankungen!

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Störungen des Galactose- und Fructosestoffwechselstoggle arrow icon

Störungen im Galactose- und Fructosestoffwechsel sind eine Untergruppe der hereditären Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels. Sie können nach Aufnahme von Lactose oder Fructose zu einer akuten metabolischen Dekompensation mit schwerwiegendem Verlauf führen. Die klinisch relevantesten Erkrankungen dieser Gruppe sind die klassische Galactosämie, der Galactokinasemangel und die hereditäre Fructoseintoleranz.

Für das Management einer akuten metabolischen Dekompensation siehe: Stoffwechselnotfall - AMBOSS-SOP!

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Klassische Galactosämietoggle arrow icon

Eine klassische Galactosämie beginnt typischerweise im Neugeborenenalter durch die Aufnahme von Muttermilch oder lactosehaltiger Säuglingsnahrung!

Eine klassische Galactosämie wird im Neugeborenenscreening erfasst, kann unbehandelt aber innerhalb weniger Tage bis Wochen zum Tod führen!

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Galactokinasemangeltoggle arrow icon

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Hereditäre Fructoseintoleranztoggle arrow icon

Eine hereditäre Fructoseintoleranz beginnt typischerweise im Säuglingsalter durch die Zufuhr fructosehaltiger Beikost!

Eine hereditäre Fructoseintoleranz wird nicht im Neugeborenenscreening erfasst und kann unbehandelt zu einem lebensbedrohlichen Leber- und Nierenversagen führen!

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Störungen der Gluconeogenesetoggle arrow icon

Störungen der Gluconeogenese sind eine Untergruppe der hereditären Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels. Sie sind v.a. durch rezidivierende Hypoglykämien gekennzeichnet und können zu einer schweren metabolischen Azidose führen. Die klinisch relevantesten Erkrankungen dieser Gruppe sind der Fructose-1,6-Bisphosphatase-Mangel und der Pyruvatcarboxylase-Mangel.

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Fructose-1,6-Bisphosphatase-Mangeltoggle arrow icon

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Pyruvatcarboxylase-Mangeltoggle arrow icon

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Störungen des Glykogenstoffwechselstoggle arrow icon

Störungen des Glykogenstoffwechsels sind eine Untergruppe der hereditären Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels. Die klinisch relevantesten Erkrankungen dieser Gruppe sind durch eine Glykogenabbaustörung gekennzeichnet (sog. Glykogenosen). Sie führen typischerweise zu einer chronisch progredienten Akkumulation von Glykogen in verschiedenen Organen wie Leber, Nieren, Herz oder Skelettmuskulatur.

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Glykogenose Typ Itoggle arrow icon

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Glykogenose Typ IItoggle arrow icon

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Glykogenose Typ IIItoggle arrow icon

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Glykogenose Typ Vtoggle arrow icon

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Glykogenose Typ VItoggle arrow icon

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Störungen des Kohlenhydrattransports und der -absorptiontoggle arrow icon

Störungen des Kohlenhydrattransports und der -absorption sind eine Untergruppe der hereditären Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels. Die klinisch relevanteste Erkrankung dieser Gruppe ist der GLUT1-Mangel.

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GLUT1-Mangeltoggle arrow icon

Zum Ausschluss eines GLUT1-Mangels sollte zum Zeitpunkt der Lumbalpunktion immer auch die Glucosekonzentration im Serum bestimmt werden!

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AMBOSS-Podcast zum Thematoggle arrow icon

Von Kolibris und Zebras: Seltene Erkrankungen (Februar/2022)

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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