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Virales hämorrhagisches Fieber

Letzte Aktualisierung: 20.10.2021

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Unter dem Begriff des viralen hämorrhagischen Fiebers lässt sich eine heterogene Gruppe von viralen Infektionen zusammenfassen, die durch mehrere unterschiedliche RNA-Viren (zu den Filo- und Flaviviridae bzw. Bunyavirales gehörig) verursacht werden. Wichtige Vertreter viraler hämorrhagischer Fieber sind Denguefieber, Gelbfieber, Lassafieber und das Ebolafieber, das in der jüngsten Vergangenheit zu schweren Epidemien in Westafrika führte.

Die Erreger des viralen hämorrhagischen Fiebers kommen in verschiedenen Reservoirtieren vor. Vordergründiger Transmissionsweg ist zumeist eine Übertragung durch Vektoren (Stechmücken oder Zecken) und/oder infizierte Tiere (bspw. Nagetiere). Bei einigen Erkrankungen (z.B. Ebolafieber und Lassafieber) ist auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung möglich. In Europa ist das virale hämorrhagische Fieber insb. als reiseassoziierte Erkrankung von Bedeutung, doch einige Vertreter dieser Gruppe kommen auch im europäischen Raum selbst vor.

Symptomatische Erkrankungen gehen häufig mit unspezifischen grippeähnlichen Symptomen einher; schwere Verläufe führen zu einer generalisierten Blutungsneigung bis hin zu Schocksymptomatik und Multiorganversagen. Im Mittelpunkt der Therapie steht eine symptomatische Behandlung; in Einzelfällen kommt Ribavirin zum Einsatz. Bei Ebolafieber werden Antikörper-Präparate eingesetzt. Neben allgemeinen Maßnahmen zur Expositionsprophylaxe stehen zur Prävention einiger viraler hämorrhagischer Fieber auch Impfstoffe zur Verfügung, die teils ausschließlich in Endemiegebieten angewendet werden (z.B. Denguefieber-Impfung), teils auch als Reiseimpfung empfohlen werden (z.B. Gelbfieber-Impfung).

  • Heterogene Gruppe viraler Erkrankungen, die durch verschiedene (RNA‑)Viren ausgelöst werden und überwiegend geografisch begrenzt auftreten
  • Eine Infektion führt typischerweise zu einer fieberhaften Erkrankung, schwere Verläufe gehen mit einer generalisierten Blutungsneigung einher [1]
Übersicht der viralen hämorrhagischen Fieber [2]
Erkrankung und Erreger [3] Verbreitung und Prognose Transmission Verlauf (Inkubationszeit und Symptomatik) Diagnostik, Therapie und Prävention

Chikungunyafieber [4][5]

(Chikungunyavirus)

  • Vorkommen
    • Afrika, südlich der Sahara
    • Süd- und Südostasien
    • Mittel- und Südamerika
    • Selten in Südeuropa
  • Inzidenz: Epidemisches Auftreten mit erheblich variierender Inzidenz
  • Letalität: <0,5%
  • Übertragung
    • Durch Stechmücken
    • Keine Mensch-zu-Mensch-Übertragung
  • Reservoir: Vermutlich Affen, kleine Säugetiere (z.B. Nagetiere) und Vögel
  • Diagnostik*1: Nachweis durch RT-PCR (verzögert auch durch Serologie möglich )
  • Therapie: Symptomatisch
  • Prävention: Kein Impfstoff zugelassen

Denguefieber [6]

(Denguevirus)

[7]

  • Übertragung
    • Durch Stechmücken
    • Von Mensch-zu-Mensch insb. durch direkten Kontakt zu Blut

Ebolafieber [10]

(Ebolavirus)

  • Übertragung
    • Durch Fledertiere und Affen auf Menschen anzunehmen
    • Von Mensch-zu-Mensch durch direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten

Gelbfieber [14]

(Gelbfiebervirus)

[7]

  • Übertragung: Durch Stechmücken
  • Reservoir: Affen (sog. silvatischer Zyklus im Regenwald)

Hantafieber [1][15]

(Hantavirus)

  • Vorkommen: Weltweit
    • Europa: Insb. Puumalavirus, teils Dobravavirus
    • Nordamerika: Sin-Nombre-Virus
    • Südamerika: Andesvirus
    • Teile Asiens: Hantaanvirus, Seoulvirus
  • Inzidenz: Starke regionale Unterschiede [16]
  • Letalität: Abhängig von der Virusspezies
  • Übertragung
    • Durch Nagetiere (Speichel und Exkremente)
    • Keine Mensch-zu-Mensch-Übertragung
  • Diagnostik*1: Serologischer Nachweis
  • Therapie: Symptomatisch
  • Prävention: Kein Impfstoff zugelassen

Krim-Kongo-hämorrhagisches-Fieber [17][18]

(Krim-Kongo-hämorrhagisches-Fieber-Virus)

[7]

  • Vorkommen
    • Teile Afrikas und Asiens
    • Süd- und Südost-Europa
  • Inzidenz: Bis zu 15.000 Fälle jährlich
  • Letalität: 5–30%
  • Übertragung
    • Durch Zecken und infizierte Wild-/Nutztiere
    • Von Mensch-zu-Mensch insb. durch direkten Kontakt zu Blut

Kyasanur-Wald-Fieber [19]

(Kyasanur-Forest-Disease-Virus)

[7]

  • Vorkommen: Südwesten Indiens
  • Inzidenz: Ca. 400–500 Fälle jährlich
  • Letalität: 3–5%
  • Übertragung
    • Durch Zecken sowie infizierte Tiere
    • Keine Mensch-zu-Mensch-Übertragung

- Variante: Alkhurma-hämorrhagisches-Fieber [19]

(Alkhurma-hämorrhagisches-Fieber-Virus)

  • Vorkommen: Ägypten und Saudi-Arabien
  • Inzidenz: Einige hundert Fälle beschrieben [20]
  • Letalität: 1–20%
  • Übertragung: Durch Zecken; zusätzliche Übertragung durch infizierte Kamele/Schafe ist anzunehmen

Lassafieber [21]

(Lassavirus)

  • Übertragung
    • Durch Nagetiere (Exkremente)
    • Von Mensch-zu-Mensch durch direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten

Marburgfieber [10][11][22]

(Marburgvirus)

  • Vorkommen: Zentralafrika
  • Inzidenz: Insgesamt knapp 600 erfasste Fälle seit 1967
  • Letalität: Bis zu 90%
  • Übertragung
    • Durch Flughunde
    • Von Mensch-zu-Mensch durch direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten
  • Inkubationszeit: 2–21 Tage
  • Symptomatik
    • Häufig schwere Verläufe
    • Initial unspezifische grippeähnliche Beschwerden ; im Verlauf gastrointestinale Symptome , makulopapulöses Exanthem, Arthralgie
    • Bei schweren Verläufen: Fortschreiten zu Hämorrhagien, Schock, Multiorganversagen

Omsk-hämorrhagisches-Fieber [23]

(Omsk-hämorrhagisches-Fieber-Virus)

[7]

  • Übertragung
    • Durch Zecken sowie direkten Kontakt zu infizierten Bisamratten
    • Keine Mensch-zu-Mensch-Übertragung

Rift-Valley-Fieber

(Rift-Valley-Fieber-Virus)

[7]

  • Übertragung
    • Durch Stechmücken oder infizierte Nutztiere (bei engem Kontakt und Schlachten der Tiere oder Verzehr kontaminierter, ungenügend erhitzter tierischer Nahrungsmittel)
    • Keine Mensch-zu-Mensch-Übertragung
  • Inkubationszeit: 2–7 Tage
  • Symptomatik
    • Im Regelfall asymptomatischer oder milder Verlauf
    • Bei symptomatischen Verläufen: Grippeähnliche Beschwerden
    • Bei schweren Verläufen: Retinabeteiligung (≤10%); hämorrhagischer Verlauf (ca. 1%); Enzephalitis (<1%)
  • Diagnostik*1: Nachweis mittels Erregernachweis oder Serologie [25]
  • Therapie: Symptomatisch
  • Prävention: Kein Impfstoff zugelassen

Severe Fever with Thrombocytopenia Syndrome [26][27]

(Severe-Fever-with-Thrombocytopenia-Syndrome-Virus)

  • Vorkommen: China, Japan, Korea
  • Inzidenz: 2009–2016 >5.000 Fälle erfasst
  • Letalität: 5–20%
  • Übertragung
    • Durch Zecken
    • Von Mensch-zu-Mensch möglich (Mechanismus unklar, vermutlich über Kontakt zu Blut)
  • Reservoir: Vermutlich Nutz- und Nagetiere

Südamerikanische hämorrhagische Fieber [28]

(Verschiedene Arenaviridae)

  • Vorkommen: Südamerika
  • Inzidenz: Überwiegend sporadische Fälle
  • Letalität: Ca. 15–20%
  • Übertragung
    • Durch Nagetiere (insb. Exkremente)
    • Von Mensch-zu-Mensch durch direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten

*1 Die spezifische Labordiagnostik erfolgt in Deutschland in Speziallaboren (Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg, Institut für Virologie der Universität Marburg)

Virale hämorrhagische Fieber äußern sich initial häufig mit unspezifischen (insb. grippeähnlichen und/oder gastrointestinalen) Symptomen!

Die Therapie viraler hämorrhagischer Fieber erfolgt überwiegend symptomatisch; in Einzelfällen wird jedoch Ribavirin eingesetzt. Bei Ebolafieber kommen auch Antikörper-Präparate zum Einsatz!

Stadien des Ebolafiebers [10]

  1. Grippeähnliche Allgemeinsymptome (1.–4. Tag)
  2. Gastrointestinale Symptomatik
  3. Rekonvaleszenz oder schwerer Krankheitsverlauf (ca. ≥8. Tag)

Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom (HFRS)

Hantavirus-Lungensyndrom (HPS), Hantavirus-induziertes kardiopulmonales Syndrom (HCPS)

  • Kurzbeschreibung: Kardiopulmonale Dekompensation mit Lungeninfiltration (pulmonales Ödem)
  • Hantavirus-Subtypen: Sin Nombre, New York, Black Creek Canal, Bayou, Andes
  • Letalität: 25–40%
  • Siehe auch: Hantafieber

Die Diagnosestellung des viralen hämorrhagischen Fiebers im Anfangsstadium ist aufgrund der relativ unspezifischen klinischen Symptomatik schwierig.

Bei unklarer Fiebererkrankung in Zusammenhang mit einer positiven Reiseanamnese sollten zunächst die vordergründigen Differenzialdiagnosen (insb. Malaria und Sepsis) abgeklärt werden! Bei weiterhin unklarer Diagnose sollte zügig eine Diagnostik viraler hämorrhagischer Fieber angeschlossen werden!

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differentialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

In Verdachtsfällen viraler hämorrhagischer Fieber sollte wegen des Risikos einer (zusätzlich!) erhöhten Blutungsneigung kein ASS oder NSAID eingesetzt werden!

Expositionsprophylaxe

  • Schutz vor Mücken- und Zeckenstichen: Lange Kleidung, Moskitonetze, Repellentien
  • Vektorkontrolle (Mückenbrutplätze vermeiden ; Einsatz von Insektiziden/Larviziden)
  • Tierkontakte bei Reisen in Endemiegebiete vermeiden

Impfung

Ebola-Impfung [39][40][41][42][43]

Vorgehen bei Verdachtsfällen

  • Sofortiges Zusammenwirken mit Gesundheitsbehörden und regionalen Kompetenzzentren für hochkontagiöse Erkrankungen
  • Strenge Isolierung in Spezialeinrichtungen (siehe: Tipps & Links)
  • Einhaltung krankenhaushygienischer Richtlinien im Umgang mit hochkontagiösen Erregern
  • Klinische Überwachung von Kontaktpersonen der erkrankten Person

Gemäß dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) besteht eine bundesweite Meldepflicht für jedes virusbedingte hämorrhagische Fieber.

  • Arztmeldepflicht nach § 6 IfSG
    • Namentliche Meldepflicht bei Verdachts-, Krankheits- oder Todesfällen
  • Labormeldepflicht nach § 7 IfSG
    • Namentliche Meldepflicht bei direktem oder indirektem Erregernachweis, soweit diese auf eine akute Infektion hinweisen
  • Meldepflicht für Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen nach § 33 und § 34 (6) IfSG
    • Namentliche Meldepflicht bei Verdachts- und Krankheitsfällen

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Chikungunya

Hantavirus

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Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2021, DIMDI.

  1. Berner et al.: DGPI-Handbuch: Infektionen bei Kindern und Jugendlichen. 7. Auflage Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) 2018, ISBN: 978-3-132-40790-9 .
  2. Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2019. Stand: 1. März 2020. Abgerufen am: 3. Februar 2021.
  3. Abudurexiti et al.: Taxonomy of the order Bunyavirales: update 2019 In: Archives of Virology. Band: 164, Nummer: 7, 2019, doi: 10.1007/s00705-019-04253-6 . | Open in Read by QxMD p. 1949-1965.
  4. Gao et al.: Recent Progress in Vaccine Development Against Chikungunya Virus In: Frontiers in Microbiology. Band: 10, 2019, doi: 10.3389/fmicb.2019.02881 . | Open in Read by QxMD p. number 2881.
  5. Chikungunya Fact Sheet. Stand: 15. September 2020. Abgerufen am: 3. Februar 2021.
  6. Dengue and severe dengue fact sheet. Stand: 23. Juni 2020. Abgerufen am: 3. Februar 2021.
  7. Mehlhorn et al.: Arboviruses. 3. Auflage Springer Berlin Heidelberg 2021, ISBN: 978-3-540-48994-8 , p. 114-120.
  8. Thomas, Yoon: A review of Dengvaxia®: development to deployment In: Human Vaccines & Immunotherapeutics. Band: 15, Nummer: 10, 2019, doi: 10.1080/21645515.2019.1658503 . | Open in Read by QxMD p. 2295-2314.
  9. Dengvaxia® Product Information. Stand: 19. Mai 2020. Abgerufen am: 4. Januar 2021.
  10. Malvy et al.: Ebola virus disease. In: Lancet (London, England). Band: 393, Nummer: 10174, 2019, doi: 10.1016/S0140-6736(18)33132-5 . | Open in Read by QxMD p. 936-948.
  11. Dulin et al.: Systematic review of Marburg virus vaccine nonhuman primate studies and human clinical trials In: Vaccine. Band: 39, Nummer: 2, 2020, doi: 10.1016/j.vaccine.2020.11.042 . | Open in Read by QxMD p. 202-208.
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  17. Wiemer: Der „schwarze Tod“ In: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz. Band: 58, Nummer: 7, 2015, doi: 10.1007/s00103-015-2169-7 . | Open in Read by QxMD p. 714-720.
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