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Opioide

Letzte Aktualisierung: 22.6.2022

Abstracttoggle arrow icon

Bei den Opioiden handelt es sich um eine heterogene Gruppe von Wirkstoffen, deren gemeinsames Merkmal die Bindung an Opioidrezeptoren ist. Unterschiede bestehen insb. in der Affinität zu einzelnen Rezeptor-Subtypen sowie im Hinblick auf den klinischen Effekt der Rezeptorbindung.

Grundsätzlich werden körpereigene (=endogene) Opioidpeptide von künstlich hergestellten (=semi- bzw. vollsynthetischen) Opioiden unterschieden. Erstere spielen eine wichtige Rolle als Neurotransmitter, letztere können pharmakologisch genutzt oder als Rauschmittel missbraucht werden.

Hauptwirkung der meisten Opioide ist die Analgesie. Hauptnebenwirkungen sind Übelkeit und Erbrechen sowie eine v.a. bei relativer oder absoluter Überdosierung auftretende Atemdepression. Daneben kann es insb. bei längerfristiger Anwendung zu Obstipation und Toleranzentwicklung bzw. Abhängigkeit kommen (siehe auch: Opioide (Intoxikation und Abhängigkeit).

Pharmakologisch werden Opioide typischerweise zur Behandlung akuter bzw. chronischer Schmerzen (gemäß dem WHO-Stufenschema) oder im Rahmen einer Allgemeinanästhesie bzw. Analgosedierung eingesetzt. Substanzspezifisch ist jedoch auch eine Anwendung als Peristaltikhemmer (Loperamid), Antitussivum (Codein) oder Antidot (Naloxon, Naltrexon) möglich.

  • Einteilung typischerweise nach der Wirkung an den Opioidrezeptoren
    • Schwache vs. starke Agonisten
    • Reine vs. partielle Agonisten
    • Antagonisten
  • Unterscheidung nach primärem Einsatzgebiet möglich
  • Überschneidungen und alternative Klassifikationen möglich

Die Einteilung, Unterscheidung und Klassifikation von Opioiden ist nicht einheitlich definiert!

Keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Angaben erfolgen nach sorgfältigster redaktioneller Recherche. Insbesondere aktuelle Warnhinweise und veränderte Empfehlungen müssen beachtet werden. Soweit nicht anders genannt, beziehen sich die genannten Empfehlungen auf Erwachsene.

Tilidin/Naloxon

Wirkstoff Tilidin/Naloxon (z.B. Valoron®)
Applikation
Standarddosierung
  • Tilidin/Naloxon 50/4 mg p.o. bis zu 4×/Tag, Tagesmaximaldosis 600 mg
Indikationen
Zu beachten

Kontraindikationen

DANI
  • Keine Dosisanpassung erforderlich
DALI
  • Keine Dosisanpassung erforderlich
Gravidität/Stillzeit
  • Gravidität: Nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung eingeschränkt verwendbar
  • Stillzeit: Kontraindikation

Tramadol

Wirkstoff Tramadol (z.B. Tramal®, Tramal retard®)
Applikation
  • p.o.
  • i.v.
  • s.c./i.m.
Standarddosierung
Indikationen
Zu beachten
  • Dosierung ist an Schmerzintensität, individuelle Empfindlichkeit, Alter und Gewicht des Patienten anzupassen; grundsätzlich sollte die niedrigste analgetisch wirksame Dosierung gewählt werden
  • Nicht verwendbar zur Drogensubstitution
  • Vorsichtige Anwendung bei Komedikation mit SSRI bzw. SNRI
  • Nebenwirkungen: Siehe Allgemeine Nebenwirkungen der Opioide
    • Häufig Übelkeit und Erbrechen als Nebenwirkung therapielimitierend

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe
  • Opioid-Abusus in der Anamnese
  • Akute Alkohol-, Schlafmittel-, Analgetika-, Opioid- oder Psychopharmakaintoxikationen
  • Gleichzeitige Behandlung mit MAO-Hemmern (inkl. bis 2 Wochen nach Absetzen der MAO-Hemmer-Therapie)
  • Schwer einstellbare Epilepsie
DANI
DALI
  • Leberinsuffizienz: Verlängerte Dosierungsintervalle und/oder Dosisreduktion erwägen
Gravidität/Stillzeit
  • Gravidität: Nicht empfohlene Substanz während der Schwangerschaft
  • Stillzeit: Die Substanz sollte in der Stillzeit nicht verwendet werden

Pethidin

Wirkstoff Pethidin (z.B. Dolantin®)
Applikation
  • i.v.
  • i.m.
  • s.c.
Standarddosierung
  • i.v.
    • Einzeldosis: Pethidin 50 mg i.v.
    • Langsame, kontinuierliche i.v. Infusion: 15–35 mg/Std.
  • s.c. oder i.m.: Pethidin 50–150 mg s.c. oder i.m.
Indikationen
Zu beachten
  • Dosierung ist an Schmerzintensität, individuelle Empfindlichkeit, Alter und Gewicht des Patienten anzupassen; grundsätzlich sollte die niedrigste analgetisch wirksame Dosierung gewählt werden
  • Mittel der 2. Wahl für die Therapie chronischer Schmerzen
    • Hohe Neurotoxizität des Hauptmetaboliten Norpethidin → Pethidin sollte nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden
  • Unter der Geburt sollte nur die intramuskuläre Applikation in der niedrigstmöglichen Dosis erfolgen
  • Nebenwirkungen siehe: Allgemeine Nebenwirkungen der Opioide

Kontraindikationen

DANI
DALI
Gravidität/Stillzeit
  • Gravidität: Nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung eingeschränkt verwendbar
  • Stillzeit: Substanz sollte in der Stillzeit nicht verwendet werden

Piritramid

Wirkstoff Piritramid (z.B. Dipidolor®)
Applikation
  • i.m.
  • i.v.
  • s.c.
Standarddosierung
  • Akute Schmerzzustände bzw. Durchbruchschmerz unter Opioid-Dauertherapie
    • 15–30 mg i.m./s.c. als Einzeldosis, alle 6–8 Std.
    • Wenn rascher Wirkungseintritt erforderlich: 7,5–15 mg als langsame Infusion/Injektion mit max. (10 mg/min), alle 6–8 Std.
Indikationen
Zu beachten

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe
  • Atemdepression
  • Komatöse Zustände
  • Gleichzeitige Behandlung mit MAO-Hemmern (inkl. bis 2 Wochen nach Absetzen der MAO-Hemmer-Therapie)
  • Kinder <1 Jahr
DANI
DALI
Gravidität/Stillzeit
  • Gravidität: Nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung eingeschränkt verwendbar
  • Stillzeit: Substanz sollte in der Stillzeit nicht verwendet werden

Morphin

Wirkstoff Morphin (z.B. MST®)
Applikation
  • p.o.
  • s.c./i.m.
  • i.v.
Standarddosierung
  • p.o.
    • Morphin retard 10–20 mg p.o. 1-0-1
    • Bei ungenügender Wirksamkeit oder Zunahme der Schmerzen: Steigerung der Dosis, bis eine ausreichende Analgesie erreicht ist
  • s.c./i.m.
    • Morphin 5–10 mg i.m. oder s.c. alle 4–6 Std.
  • i.v.
Indikationen
Zu beachten

Kontraindikationen

DANI
DALI
Gravidität/Stillzeit
  • Gravidität: Nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung eingeschränkt verwendbar
  • Stillzeit: Substanz sollte in der Stillzeit nicht verwendet werden

Oxycodon

Wirkstoff Oxycodon (z.B. Oxygesic®)
Applikation
  • p.o.
  • i.v., s.c.
Standarddosierung
Indikationen
Zu beachten
  • Dosierung ist an Schmerzintensität, individuelle Empfindlichkeit, Alter und Gewicht des Patienten anzupassen; grundsätzlich sollte die niedrigste analgetisch wirksame Dosierung gewählt werden
    • Korrekte Dosierung: Ausreichende Kontrolle der Schmerzen bei 2× täglicher Gabe; individuell kann auch eine Dosisaufteilung in 3–4 Einzelgaben/Tag erforderlich bzw. sinnvoll sein
    • Überdosierung siehe: Opioid-Intoxikation
  • Falls eine Opioidtherapie nicht länger angezeigt ist, sollte die Therapie ausschleichend beendet werden
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen
  • Für die Umstellung auf ein anderes Opioid siehe: Morphin-Äquivalenzdosierungen
  • Nebenwirkungen siehe: Allgemeine Nebenwirkungen der Opioide

Kontraindikationen

DANI
  • GFR <30 mL/min: Dosisreduktion und vorsichtige Steigerung unter engmaschiger Kontrolle der Nierenparameter
    • Therapiebeginn vorsichtig: Oxycodon 5 mg p.o. 1-0-1
DALI
  • Mittlere bis schwere Leberinsuffizienz (Child B und C): Dosisreduktion und vorsichtige Steigerung unter engmaschiger Kontrolle der Leberparameter

Gravidität/Stillzeit
  • Gravidität: Nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung eingeschränkt verwendbar
  • Stillzeit: Substanz sollte in der Stillzeit nicht verwendet werden

Oxycodon-Naloxon-Kombinationspräparate

Wirkstoff

Oxycodon/Naloxon (z.B. Targin®, verschiedene Generika)

Applikation
  • p.o.
Standarddosierung
  • Oxycodon/Naloxon 10 mg/5 mg p.o. alle 12 Std., Tagesmaximaldosis 160 mg/80 mg, bei Nicht-Tumorschmerzen Tagesmaximaldosis 40 mg/20 mg
    • Schema zur Dosiserhöhung
Indikationen
Zu beachten
  • Dosierung ist an Schmerzintensität, individuelle Empfindlichkeit, Alter und Gewicht des Patienten anzupassen; grundsätzlich sollte die niedrigste analgetisch wirksame Dosierung gewählt werden
    • Korrekte Dosierung: Ausreichende Kontrolle der Schmerzen bei 2× täglicher Gabe; individuell kann auch eine Dosisaufteilung in 3–4 Einzelgaben/Tag erforderlich bzw. sinnvoll sein
    • Überdosierung siehe: Opioid-Intoxikation
  • Bei schweren Leberfunktionsstörungen kann ein verminderter Abbau des Naloxons in der Leber auch zu einer zentralen Opioid-Blockade führen
  • Nebenwirkungen siehe: Allgemeine Nebenwirkungen der Opioide
    • Geringere Obstipation durch Blockade der peripheren Opioidwirkung am Darm (durch Naloxon) ohne Verminderung der zentral analgesierenden Effekte

Kontraindikationen

DANI
DALI
  • Bei leichter Leberfunktionsstörung vorsichtige Anwendung, bei mittlerer und schwerer Leberfunktionsstörung kontraindiziert
Gravidität/Stillzeit

Hydromorphon

Wirkstoff Hydromorphon (z.B. Palladon®, Jurnista®)
Applikation
  • p.o. (es stehen sowohl retardierte als auch unretardierte Präparationen zur Verfügung)
  • s.c.
  • i.v.
Standarddosierung
  • p.o.
    • Hydromorphon retardiert (z.B. Palladon®) 4 mg p.o. 1-0-1, ggf. Dosissteigerung um 4–8 mg/Tag bei nicht suffizienter Analgesie
      • Alternativ spez. Zubereitung zur 1× täglichen Einnahme: Jurnista®4 mg p.o. 1-0-0, ggf. Dosissteigerung auf max. 32 mg/Tag möglich
    • Hydromorphon unretardiert (z.B. Palladon akut®) 1,3–2,6 mg p.o. als Einmalgabe bei akuten Schmerzzuständen bzw. Durchbruchschmerzen unter einer Dauertherapie mit retardierten Hydromorphon-Präparaten
  • s.c./i.v.
Indikationen
Zu beachten

Kontraindikationen

DANI
  • Niereninsuffizienz: I.d.R. sind bereits niedrigere Dosen wirksam, vorsichtige Ein- und Aufdosierung empfohlen
DALI
  • Leberinsuffizienz: I.d.R. sind bereits niedrigere Dosen wirksam, vorsichtige Ein- und Aufdosierung empfohlen
Gravidität/Stillzeit
  • Gravidität: Kurzfristige Anwendung unter strenger Risiko-Nutzen-Abwägung möglich
  • Stillzeit: Kurzfristige Anwendung unter strenger Risiko-Nutzen-Abwägung möglich

Alfentanil [1][2][3]

Wirkstoff Alfentanil (z.B. Rapifen®, verschiedene Generika)
Applikation
Standarddosierung
Indikationen
  • Einleitung und Aufrechterhaltung einer Allgemeinanästhesie bei Erwachsenen und Kindern (keine Altersbeschränkung)
Zu beachten

Kontraindikationen

  • Absolut: Bekannte oder vermutete Überempfindlichkeit bzw. Allergie gegen Alfentanil (oder sonstige Medikamentenbestandteile)
DANI
DALI
Gravidität/Stillzeit

Fentanyl [1][2][8]

Wirkstoff Fentanyl (z.B. Abstral®, Actiq®, Effentora®, Instanyl®, PecFent®, Durogesic®, Matrifen®, verschiedene Generika)
Applikation
  • i.v. (Bolusgabe oder kontinuierlich über eine Spritzenpumpe)
  • mucosal (Bolusgabe)
    • oral
    • sublingual
    • buccal
    • nasal
  • transdermal (kontinuierlich über ein Pflaster)
  • epi- bzw. peridural (Bolusgabe oder mittels PCEA)
  • intrathekal (Bolusgabe)
  • s.c. (kontinuierlich über eine Spritzenpumpe) [9][10]
  • i.m. (Bolusgabe)
Standarddosierung
Indikationen
Zu beachten

Kontraindikationen

DANI
DALI
Gravidität/Stillzeit
  • Gravidität: Anwendung während der gesamten Schwangerschaft möglich, perinatal strenge Indikationsstellung [21][22]
  • Stillzeit: Anwendung möglich, Dauer der empfohlenen Stillpause abhängig von der Art der Anwendung
    • Bei einmaliger bzw. kurzzeitiger Anwendung: Stillpause erwägen [6][7][22][23]
    • Bei dauerhafter Anwendung: Individuelle Entscheidung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung [22]

Sufentanil [1][2][24]

Wirkstoff Sufentanil (z.B. Sufenta®, Zalviso®, verschiedene Generika)
Applikation
Standarddosierung
Indikationen
Zu beachten

Kontraindikationen

DANI
DALI
Gravidität/Stillzeit

Remifentanil [1][2][29][30]

Wirkstoff Remifentanil (z.B. Ultiva®, verschiedene Generika)
Applikation
  • i.v. (Bolusgabe oder kontinuierlich, jeweils über eine Spritzenpumpe)
Standarddosierung
  • Allgemeinanästhesie [4]
    • Narkoseeinleitung: 0,5–1 μg/kgKG i.v. als langsame Bolusgabe über 30–60 s oder 0,5–1 μg/kgKG/min (≙ 30–60 μg/kgKG/h) als kontinuierliche Gabe über 8–10 min (bei Adipositas jeweils nach LBW [11])
      • Einstellung bei TCI: 3–8 ng/mL (Blut-Zielkonzentration)
    • Aufrechterhaltung der Narkose: 0,1–0,5 μg/kgKG/min (≙ 6–30 μg/kgKG/h) i.v. als kontinuierliche Gabe
      • Einstellung zur ergänzenden Analgesie bei erhaltener Spontanatmung: 0,025–0,1 μg/kgKG/min i.v. (≙ 1,5–6 μg/kgKG/h) als kontinuierliche Gabe
      • Einstellung bei TCI: 3–15 ng/mL (Blut-Zielkonzentration)
  • Analgesie
    • Intensivmedizin: Beginn mit 0,1–0,15 μg/kgKG/min (≙ 6–9 μg/kgKG/h) i.v. als kontinuierliche Gabe, dann individuelle Dosisanpassung
    • Geburtshilfe: Lokale Standards beachten [13]
Indikationen
Zu beachten

Kontraindikationen

  • Absolut: Bekannte oder vermutete Überempfindlichkeit bzw. Allergie gegen Remifentanil (oder sonstige Medikamentenbestandteile sowie Fentanyl-Analoga)
DANI
  • Niereninsuffizienz: Keine Dosisanpassung erforderlich aufgrund der organunabhängigen Elimination
DALI
  • Leberinsuffizienz: Keine Dosisanpassung erforderlich aufgrund der organunabhängigen Elimination

Gravidität/Stillzeit

Buprenorphin

Wirkstoff Buprenorphin (z.B. Temgesic®)
Applikation
  • sublingual/buccal (z.B. als Sublingual-Tabletten)
  • i.v./i.m.
  • transdermal
Standarddosierung
  • Akute Schmerzzustände bzw. Durchbruchschmerz unter Opioid-Dauertherapie
    • Buprenorphin 0,4 mg sublingual alle 6–8 Std., nach Bedarf Intervall ggf. verkürzen
    • Buprenorphin 0,3–0,6 mg i.v. oder i.m. alle 6–8 Std., nach Bedarf Intervall ggf. verkürzen
  • Chronische Schmerzen
    • Buprenorphin als transdermales Matrixpflaster in den Dosierungsstufen 37,5 μg/Std., 52,5 μg/Std. oder 70 μg/Std., Pflasterwechsel alle 72–96 Std.
Indikationen
Zu beachten
  • Buprenorphin hat eine höhere Rezeptoraffinität als Opioide mit einer höheren Potenz (z.B. Fentanyl), so dass bei gleichzeitiger Gabe die Wirkung des höher-potenten Opioids ausbleiben würde
  • Dosierung ist an Schmerzintensität, individuelle Empfindlichkeit, Alter und Gewicht des Patienten anzupassen; grundsätzlich sollte die niedrigste analgetisch wirksame Dosierung gewählt werden
  • Resorption kann individuell stark variieren, bei warmer Haut ist sie z.B. gesteigert
    • Wirkungsverlust nach 2 Tagen möglich, wenn objektivierbar kann eine Verkürzung des Pflasterwechsel-Intervalls erwogen werden
  • CAVE: Eine Buprenorphin-Intoxikation lässt sich aufgrund der hohen Rezeptoraffinität nicht durch nachträgliche Gabe von Naloxon antagonisieren!
  • Nebenwirkungen: Siehe Allgemeine Nebenwirkungen der Opioide

Kontraindikationen

DANI
DALI
Gravidität/Stillzeit
  • Gravidität: Nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung eingeschränkt verwendbar
  • Stillzeit: Die Substanz sollte in der Stillzeit nicht verwendet werden

Allgemeines [36]

  • Analgetische Potenz: Einschätzung der relativen Wirkstärke einzelner Opioide im Vergleich zu Morphin
  • Morphin-Äquivalenzdosierung: Dosis eines Opioids mit der gleichen analgetischen Wirkung wie eine vorgegebene Dosis Morphin
    • Angaben zu Äquivalenzdosierungen variieren in der Literatur
    • Äquivalenzdosierungen z.T. nicht streng linear [37]
    • Umrechnungstabellen nur zur Orientierung gedacht
    • Individuelle Begebenheiten beachten
  • Opioidrotation: Umstellung einer Opioid-Medikation auf ein anderes Opioid mit dem gleichen Wirkmechanismus [38]
    • Indikationen
      • Inadäquate Analgesie einer bestehenden Medikation
      • Therapieresistente Nebenwirkungen
      • Reaktionen auf die Anwendungsform (bspw. Hautirritation bei transdermaler Anwendung)
      • Medikamenteninteraktionen
      • Neu aufgetretene oder verstärkte Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
    • Durchführung: Umstellung der Darreichungsform und/oder Umstellung des Wirkstoffs
    • Beachte [39]

In der Literatur gibt es teils sehr unterschiedliche Angaben zu den Äquivalenzdosierungen!

Bei opioidgewöhnten Personen sollte eine Umstellung möglichst durch schmerztherapeutisch bzw. suchtmedizinisch erfahrenes ärztliches Personal durchgeführt werden!

Analgetische Potenz gängiger Opioide

Orientierende analgetische Potenz gängiger Opioide
Wirkstoff Potenz im Vergleich zu
Morphin p.o. Morphin i.v. [40]
Sufentanil i.v. [24][40]

1.000

333

Remifentanil i.v. [40]

100

33

Fentanyl i.v. oder transdermal [8][38][41][42]

100

33

Buprenorphin transdermal [38][43]

80

27

Alfentanil i.v. [42][44]

15

5

Hydromorphon i.v. [45][46] 15 5
Hydromorphon p.o. [38][47]

7,5

2,5

Levomethadon p.o. [37][48][49]

5–12

1,6–4

Oxycodon i.v. [38][50] 4 1,3
Piritramid i.v. oder s.c. [40][51]

2

0,7

Oxycodon p.o. [38][52]

2

0,7

Tapentadol p.o. [38]

0,4

0,13

Dihydrocodein p.o. [53][54] 0,166 0,06
Pethidin rektal [42][54] 0,125 0,04
Tramadol p.o. [38][55]

0,1

0,03

Tilidin/Naloxon p.o. [38]

0,1

0,03

Äquivalenzdosierungen nicht-parenteral verabreichter Opioide (Äquivalenzdosis)

Äquivalenzdosierungen nicht-parenteral verabreichter Opioide [38]
Wirkstoff Beispieldosierungen
Morphin p.o. [54][56]

10 mg

15 mg

20 mg

30 mg

60 mg

90 mg

120 mg

Fentanyl TTS [8]

12,5 μg/h

25 μg/h

37,5 μg/h

50 μg/h

Buprenorphin TTS [43]

5 μg/h

10 μg/h

15 μg/h

35 μg/h

52,5 μg/h

70 μg/h

Buprenorphin sublingual [57]

0,2 mg

0,4 mg

0,8 mg

1,2 mg

1,6 mg

Hydromorphon p.o. [47]

2 mg

4 mg

8 mg

12 mg

16 mg

Levomethadon p.o. [37][48][49]

2,5 mg (0,5 mL)

3,75 mg (0,75 mL)

5 mg (1 mL)

7,5 mg (1,5 mL)

12,5 mg (2,5 mL)

15 mg (3 mL)

20 mg (4 mL)

Oxycodon p.o. [52]

5 mg

10 mg

15 mg

30 mg

45 mg

60 mg

Tapentadol p.o. [58]

25 mg

50 mg

75 mg

150 mg

225 mg

300 mg

Dihydrocodein p.o. [53][54]

60 mg

90 mg

120 mg

180 mg

Pethidin rektal [54][59]

100 mg

200 mg

400 mg

Tramadol p.o. [55]

100 mg

150 mg

200 mg

300 mg

Tilidin/Naloxon p.o. [60]

100 mg

150 mg

200 mg

300 mg

600 mg

Die angegebenen Äquivalenzdosierungen dienen lediglich der Orientierung und unterliegen inter- und intraindividuellen Unterschieden!

Gebräuchliche Opioid-Analgetika in der Schmerztherapie

Gebräuchliche Opioid-Analgetika in der Schmerztherapie
Niedrigpotente Opioide (WHO Stufe II) Hochpotente Opioide (WHO Stufe III)
Reine Agonisten
Partielle Agonisten

Buprenorphin hat eine höhere Rezeptoraffinität als Opioide mit einer höheren Potenz (z.B. Fentanyl), sodass bei gleichzeitiger Gabe die Wirkung des höher-potenten Opioids ausbleiben würde! Naloxon und Naltrexon können Buprenorphin nicht antagonisieren, da es die höchste Rezeptoraffinität hat!

Opioid-Analgetika in der Anästhesie

Opioid-Analgetika in der Anästhesie
Opioid Analgetische Potenz Wirkdauer Wichtige Fakten
Fentanyl
  • 100-fach
  • 20–30 min
Remifentanil
  • 100-fach
  • 3–4 min
  • Inaktivierung durch unspezifische Esterasen im Blut
Sufentanil
  • 1.000-fach
  • 30–45 min
Alfentanil
  • 15-fach
  • <10 min

Nicht zentral wirksame Opioide

Wirkung der Opioide an den Opioidrezeptoren
Opioidrezeptoren Endogener Ligand Wirkung
Neue Bezeichnung Alte Bezeichnung
MOR (M-Opioidrezeptor) μ-Rezeptor
KOR (κ-Opioidrezeptor) κ-Rezeptor
DOR (δ-Opioidrezeptor) δ-Rezeptor
  • Enkephalin
  • Analgesie
  • Atemdepression
  • Toleranz
  • Abhängigkeit

Nebenwirkungen in therapeutischer Dosierung

In der Therapie des chronischen Schmerzsyndroms ist nicht mit einer klinisch-relevanten Atemdepression zu rechnen!

Während sich im Verlauf der Opioidtherapie die Nebenwirkungen Sedierung, orthostatische Dysregulation, Übelkeit und Erbrechen bessern, ist dies bei der Obstipation nicht der Fall!

Für Informationen zu Opioidintoxikation und -abhängigkeit siehe: Opioide (Intoxikation und Abhängigkeit).

Es werden die wichtigsten Nebenwirkungen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Aufgrund einer schnellen Toleranzentwicklung sollte bei schweren Schmerzzuständen keine dauerhafte intravenöse Gabe von Opioiden erfolgen!

Zur Prävention einer Opioid-Abhängigkeit und zur Vermeidung von Überdosierungen sollten folgende Punkte beachtet werden [62][63]

  • Indikation
    • Strenge Indikationsprüfung
    • Beachtung des WHO-Stufenschemas
    • Reevaluation der Indikation bei längerer Gabe
  • Patientenaufklärung über
    • Suchtpotenzial
    • Gefahr der Übersedierung bei zusätzlicher Einnahme psychogener Medikamente oder Suchtmittel
  • Verordnung
    • Zeitliche Begrenzung
    • Verschreibung einer effektiven, aber möglichst niedrigen Dosis
    • Feste Einnahmeschemata statt Einnahme bei Bedarf
    • Wenn notwendig Ausschleichschema beim Absetzen

Die gleichzeitige Gabe von Benzodiazepinen und Opioid-Analgetika sollte vermieden werden (Gefahr der Überdosierung!)

4Ks: Klare Indikation, Korrekte Dosierung, Kurze Anwendung, Kein abruptes Absetzen

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  1. 2. Aktualisierung der S3 Leitlinie „Langzeitanwendungen von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen „LONTS“. Stand: 19. März 2020. Abgerufen am: 13. November 2021.
  2. Schnabel, Rittner: Opioidrotation in der Praxis – was, warum und wie? In: Arzneiverordnung in der Praxis. Band: 1, Nummer: -, 2018, .
  3. S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung, Langversion 1.1. Stand: 1. Juli 2015. Abgerufen am: 6. August 2020.
  4. Praxiswerkzeug 10 "Opioidrotation" der 2. Aktualisierung der S3 Leitlinie „Langzeitanwendungen von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen „LONTS“. Stand: 19. März 2020. Abgerufen am: 14. November 2021.
  5. Treillet et al.: Practical management of opioid rotation and equianalgesia. In: Journal of pain research. Band: 11, 2018, doi: 10.2147/JPR.S170269 . | Open in Read by QxMD p. 2587-2601.
  6. Tonner, Hein: Pharmakotherapie in der Anästhesie und Intensivmedizin. 1. Auflage Springer 2011, ISBN: 978-3-540-79156-0 .
  7. Fachinformation - Sufenta Mite (Sufentanil 5 μg/mL intravenös). . Abgerufen am: 22. Oktober 2021.
  8. Fachinformation - Fentanyl B. Braun (Fentanyl 50 μg/mL intravenös). . Abgerufen am: 14. November 2021.
  9. Fachinformation - Fentanyl - 1 A Pharma Matrixpflaster (Fentanyl TTS). . Abgerufen am: 22. Oktober 2021.
  10. Striebel, Walter: Die Anästhesie. Schattauer 2013, ISBN: 978-3-794-52942-1 .
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