• Klinik

Sammelsurium der HNO

Obstruktion bei Nasenseptumdeviation/Nasenmuschelhypertrophie

Definition

Ätiologie

Klinik

Diagnostik

Therapie

Cerumen obturans

Hörgerätversorgung und Cochlea-Implantat

  • Hörgerätversorgung
    • HNO-Arzt stellt die Indikation
    • Indikation
      • Ab einer Hörminderung auf dem besser hörenden Ohr von ≥30 dB in dem Frequenzbereich von 0,5 und 4 kHz
      • Diskriminationsverlust für Einsilber von ≥20% bei einer Sprachlautstärke von 65 dB
    • Sind die Voraussetzungen gegeben und die Indikation gestellt, sollte bei einem Kind so schnell wie möglich die Versorgung mit einem Hörgerät erfolgen, um eine sprachliche Entwicklungsverzögerung zu verhindern,
  • Cochlea-Implantat
    • Definition: Elektrische Hörprothese bei Ausfall des Innenohrs bei noch intaktem Hörnerv
    • Voraussetzung: Hörnerv und Hörbahn intakt
    • Indikation
      • Beidseitige kochleäre Taubheit
      • Hörreste, die trotz Hörgerät für ein Sprachverständnis und einen Spracherwerb nicht ausreichen würden
    • Es sollte (wenn möglich) eine beidseitige Cochlea-Implantat-Versorgung erfolgen
    • Komplikationen: Z.B. Läsion des N. facialis (sehr selten)
  • Für detaillierte Informationen siehe auch: Vorgehen bei Hörminderung

Dekompressionskrankheit - Caisson-Krankheit

Barotrauma des Mittelohres (Barootitis media, Aerootitis media)

  • Definition: Akute Mangelbelüftung (Unterdruck) des Mittelohrs bei schneller Erhöhung des Umgebungsdrucks
  • Epidemiologie
    • In jedem Alter
    • Ca. 10% aller Taucher geben ein Barotrauma in der Vorgeschichte an!
  • Ätiologie
    • Tauchen (90% beim Abstieg, 10% beim Aufstieg)
    • Flugzeuglandung
    • Druckkammer
  • Klinik
    • Akutes Auftreten (z.B. beim Abtauchen)
    • Druckgefühl, stechender Ohrenschmerz
    • Hörminderung bis hin zur Taubheit
    • Blutung aus dem Gehörgang
    • Tinnitus, Schwindel
  • Diagnostik
  • Therapie
  • Differentialdiagnosen
  • Prognose

Gehörgangsatresie

  • Definition: Angeborene oder erworbene (Entzündung, Trauma) Fehlbildung des äußeren Gehörgangs
  • Klinik: Schallleitungsschwerhörigkeit (ein- oder beidseitig)
  • Therapie
    • Initial: Versorgung mit einem Knochenleitungshörgerät
    • Im Verlauf: Knochenverankertes Hörgerät, später operative Gehörgangsrekonstruktion (ab dem 5. Lebensjahr)

Osteoarthropathie des Kiefergelenks (Kraniomandibuläre Dysfunktion)

  • Ätiologie: Strukturelle, funktionelle und psychische Fehl- oder Überbelastung der Kiefergelenke
  • Epidemiologie: Insbesondere Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr
  • Klinik
    • Knacken oder Reiben der Kiefergelenke
    • Eingeschränkte Kieferöffnung (gelegentlich schmerzhaft)
    • Schmerzhaftigkeit der Kiefergelenke mit Ausstrahlung ins Ohr , den Kopf, den Nacken etc. → Fehldiagnosen sind häufig, da die ausstrahlenden Schmerzen das einzige Symptom sein können

Presbyakusis

  • Definition: Altersbedingte Schwerhörigkeit durch Degenerationen des Corti-Organs
  • Klinik
    • Progrediente beidseitige Schwerhörigkeit insbesondere der hohen Töne → Mit betagten Personen kann ein geduldiges Sprechen mit tiefer Stimme hilfreich sein

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2020

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2020, DIMDI.