• Klinik

Zytomegalievirus-Infektionen (CMV-Infektion)

Abstract

Die Zytomegalie wird durch das humane-Herpesvirus-5 (CMV, Zytomegalie-Virus) ausgelöst und persistiert wie alle Herpesviridae ein Leben lang im menschlichen Organismus. Die Infektion verläuft bei Immunkompetenten in der Regel asymptomatisch, es kann jedoch bei Immunsuppression und nach Organtransplantationen zu schweren Verläufen mit Gefahr einer CMV-Retinitis (Erblindungsgefahr!) oder einer lebensgefährlichen CMV-Pneumonie kommen. Bereits bei Verdacht sollte deshalb mit Ganciclovir oder Valganciclovir therapiert werden.

Die konnatale CMV-Infektion ist eine gefürchtete Erkrankung, die bei Neugeborenen zu periventrikulären Verkalkungen, Hydrozephalus, Ventrikeleinblutungen, Chorioretinitis, Hepatosplenomegalie und Ikterus führen kann. Um die akute Erkrankung und die langfristigen Komplikationen (Hör- und Sehschäden, Intelligenzminderung, etc.) zu behandeln, sollte ebenfalls frühzeitig eine virustatische Therapie mit Ganciclovir oder Valganciclovir begonnen werden.

Ätiologie

Symptome/Klinik

Diagnostik

Klinische Chemie

Therapie

Komplikationen

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2018

  • P35.-: Angeborene Viruskrankheiten
    • P35.1: Angeborene Zytomegalie

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2018, DIMDI.