• Klinik

Kammerflattern und -flimmern

Abstract

Als Kammerflattern werden tachykarde, ventrikuläre Herzrhythmusstörungen mit einer Frequenz von 250–320/min bezeichnet. Ein Übergehen zum Kammerflimmern ist häufig, wobei sich dann Frequenzen von >320/min mit undulierenden, nicht mehr als QRS-Komplex zu erkennenden Ausschlägen zeigen. Ursächlich liegen dieser Entwicklung meist schwere organische Herzerkrankungen, extrakardiale Erkrankungen oder Elektrolytstörungen zugrunde. Das Kammerflimmern stellt eine lebensbedrohliche Notfallsituation dar und bedarf der sofortigen Reanimation (initial: Defibrillation), da ein mechanischer Herzstillstand droht.

Ätiologie

Pathophysiologie

  • Erniedrigte Flimmerschwelle
  • Chaotische Erregung und ineffektive Kontraktion des Kammermyokards
  • Kein ausreichendes Herzzeitvolumen

Diagnostik

Therapie

Fahrtauglichkeit nach stattgehabtem Kammerflattern und -flimmern

Die Beurteilung für eine Empfehlung zur Fahrtauglichkeit nach stattgehabtem Kammerflattern und -flimmern orientiert sich an der zugrunde liegenden Erkrankung. Wenn eine ICD-Indikation besteht, sollten hiernach die dortigen Empfehlungen zur Fahrtauglichkeit beachtet werden.

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2018

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2018, DIMDI.