Bisher wendet eine Mehrzahl der deutschen Universitäten die Abgrenzung zwischen vorklinischen und klinischen Fächern an. Jedoch gehen immer mehr medizinische Fakultäten (mittlerweile 8 von 36) dazu über, Modell- bzw. Reformstudiengänge anzubieten, in denen diese Trennung aufgehoben wird, um die relevanten naturwissenschaftlichen und klinischen Zusammenhänge von Studienbeginn an zu lehren. Dieses Konzept spiegelt sich bisher allerdings kaum in der Fachliteratur und den Lernformaten wieder. Mit der Integration aller vorklinischen Fächer in AMBOSS steht den Studierenden nun ein fächerübergreifendes Lernmedium zur Verfügung, das beide Ansätze bedient.
„Wir sind überzeugt, dass sich das umfangreiche medizinische Wissen nur dann wirklich verinnerlichen und gezielt für eine gute Patientenbehandlung einsetzen lässt, wenn man die vielfältigen Zusammenhänge in der Medizin kennt. Aus diesem Grund haben wir schon bei der Erstellung der klinischen Inhalte für AMBOSS großen Wert darauf gelegt, die Wissensinhalte über die verschiedenen Fachgebiete hinweg darzustellen. Umso mehr freut es uns, dass wir diese Inhalte nun noch mit dem vorklinischen Wissen vervollständigt haben und neben der fachbezogenen Herangehensweise den jungen Medizinern auch die organbasierte Sicht näher bringen können.“, so Dr. Sievert Weiss, MIAMED-Gründungsmitglied und leitender Arzt der Vorklinik-Redaktion.
„Über ein Jahr hinweg haben wir in einem Team aus 30 Medizinern, Naturwissenschaftlern und medizinischen Illustratoren daran gearbeitet, sämtliche prüfungs- und praxisrelevanten Themen didaktisch sinnvoll aufzubereiten. Wir sehen AMBOSS für Ärztinnen und Ärzte als Begleiter, der das Medizinwissen so für sie bereithält, wie sie es in den verschiedenen Phasen der Ausbildung und später in ihrem Berufsalltag benötigen.“
Zur Einführung der integrierten Vorklinik-Fächer in AMBOSS können Medizinstudierende vieler deutscher Universitäten das Programm bis Mitte August 2016 kostenlos ausprobieren.

