• Klinik

Pityriasis versicolor

Abstract

Die Pityriasis versicolor bezeichnet eine nicht entzündliche Pilzerkrankung der Hautoberfläche, die mit kleinfleckigen Pigmentstörungen einhergeht und vor allem junge Männer in den Sommermonaten betrifft. Charakteristisch ist der namensgebende Farbumschlag, der nach UV-Exposition auftritt und zu einer Hypo- oder Depigmentierung der zuvor bräunlichen Läsionen führt. Bei gesunden Menschen besitzt die Erkrankung hauptsächlich kosmetischen Wert, während immunsupprimierte Patienten eine papulopustulöse Follikulitis entwickeln können.

Epidemiologie

  • Weltweit verbreitet
  • Vor allem junge Männer betroffen

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

Ätiologie

Symptome/Klinik

Diagnostik

  • Hobelspanphänomen: Auslösen einer feinen weißlichen Schuppung bei Bestreichen eines betroffenen Areals
  • Mikroskopischer Nachweis

Differentialdiagnosen

Die hier aufgeführten Differentialdiagnosen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Therapie

  • Meist nur kosmetische Relevanz
  • Lokale Azoltherapie mittels Shampoo, ggf. systemische Azoltherapie

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2018

  • B36.-: Sonstige oberflächliche Mykosen
    • B36.0: Pityriasis versicolor
      • Tinea: flava, versicolor
    • B36.1: Tinea nigra
      • Keratomycosis nigricans palmaris, Microsporosis nigra, Pityriasis nigra
    • B36.2: Piedra alba [weiße Piedra]
    • B36.3: Piedra nigra [schwarze Piedra]
    • B36.8: Sonstige näher bezeichnete oberflächliche Mykosen
    • B36.9: Oberflächliche Mykose, nicht näher bezeichnet

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2018, DIMDI.