• Klinik

Laborkonstellation Knochenerkrankungen

Abstract

Die Blutuntersuchung gibt wichtige Hinweise auf die Ätiologie einer Knochenerkrankung. Die alkalische Phosphatase kann bei jedem vermehrten Knochenstoffwechsel erhöht sein und stellt insbesondere für den Morbus Paget einen guten Aktivitätsparameter dar. Mittels Bestimmung von Serumcalcium, Serumphosphat und Parathormon können die potentiellen Differentialdiagnosen weiter eingegrenzt werden.

Inhalt

Serumcalcium Serumphosphat alkalische Phosphatase Parathormon (PTH) Weiterhin
Osteoporose n n n/↑ n T-Score
Osteomalazie/Rachitis n/↓

Bei Vitamin-D-abhängiger Rachitis Typ 1 : Vitamin D

Bei Vitamin-D-abhängiger Rachitis Typ 2 : Vitamin D

Morbus Paget n n ↑↑ n
primärer (und tertiärer) Hyperparathyreoidismus "Stein-, Bein- und Magenpein"!

sekundärer Hyperparathyreoidismus bzw.

renale Osteopathie

n/↑ Kreatinin↑ (bei renaler Genese)
Malignome/Osteolytische Metastasen n/↓ n/↓ Skelettszintigraphie