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Magenkarzinom

Letzte Aktualisierung: 16.3.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Die Entstehung eines Magenkarzinoms steht in engem Zusammenhang mit Risikofaktoren wie der Helicobacter(H.)-pylori-Infektion sowie der Ernährung. In Industrienationen ist die Inzidenz insg. stetig rückläufig, wohingegen Adenokarzinome des ösophagogastralen Übergangs eine steigende Tendenz aufweisen. Klinisch manifestiert sich die Erkrankung initial oft asymptomatisch. Unspezifische Beschwerden wie Gewichtsverlust oder abdominelle Symptome treten meist erst in fortgeschrittenen Stadien auf. Histopathologisch erfolgt die Einteilung überwiegend nach der Laurén-Klassifikation.

Die Diagnosesicherung wird mittels Biopsieentnahme im Rahmen einer hochauflösenden Videoendoskopie durchgeführt. Das weitere Staging umfasst die Endosonografie sowie die CT. Bei lokal fortgeschrittenen Stadien wird die Diagnostik durch eine Laparoskopie ergänzt.

Die Behandlung umfasst i.d.R. die operative Therapie mit dem Ziel einer R0-Resektion. Bei lokal fortgeschrittenen Befunden sowie bei Lymphknotenbefall verbessert eine perioperative Chemotherapie die Prognose signifikant. Frühe Stadien können unter bestimmten Voraussetzungen mittels endoskopischer Resektion kurativ therapiert werden. In der palliativen Situation erfolgt eine Chemotherapie entsprechend der vorhandenen Biomarker sowie Maßnahmen zur Symptomkontrolle, bspw. Stent-Einlage bei Stenosen.

Du möchtest diesen Artikel lieber hören als lesen? Wir haben ihn für dich im Rahmen unserer studentischen AMBOSS-Audio-Reihe vertont. Den Link findest du am Kapitelende in der Sektion „Tipps & Links“.

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Epidemiologietoggle arrow icon

  • Geschlecht: >
  • Alter: Mittleres Erkrankungsalter etwa 70–75 Jahre
  • Trend (westliche Länder)
  • Hochinzidenzgebiete
    • Asien
    • Osteuropa
    • Mittel- und Südamerika

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

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Ätiologietoggle arrow icon

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Klassifikationtoggle arrow icon

Einteilung nach Lokalisation

Einteilung des Magenkarzinoms nach Lokalisation
Oberbegriff Lokalisation
Kardiakarzinome
Nicht-Kardiakarzinome
  • Corpus ventriculi

AEG Typ I und AEG Typ II werden entsprechend der Siewert-Klassifikation den Ösophaguskarzinomen, AEG Typ III den Magenkarzinomen zugeordnet!

Einteilung nach Wachstumsmuster

Japanische Klassifikation der Magenfrühkarzinome

Japanische Klassifikation der Magenfrühkarzinome
Klasse Beschreibung des endoskopischen Befundes
I Vorgewölbt
IIa

Oberflächlich-erhaben

IIb Oberflächlich-flach
IIc Oberflächlich-vertieft
III

Exkaviert

IIc + III Mischtyp 1: Oberflächlich-vertieft und exkaviert
III + IIc Mischtyp 2: Exkaviert und Oberflächlich-vertieft

Einteilung nach Borrmann (fortgeschrittenes Karzinom)

Einteilung nach Borrmann
Typ Beschreibung
I Polypöses Karzinom
II Exulzerierendes Karzinom
III Exulzerierendes Karzinom, infiltrierendes Wachstum
IV Diffus infiltrierendes Karzinom

TNM-Klassifikation des Magenkarzinoms [6]

TNM-Klassifikation des Magenkarzinoms
TNM Ausdehnung
Tis Carcinoma in situ: Basalmembran wird nicht überschritten. Keine Metastasierung!
T1 Auf Mukosa (T1a) und Submukosa (T1b) begrenzt (nicht in Muscularis propria infiltrierend): T1 = Magenfrühkarzinom (Metastasierung möglich!)
T2 Infiltration der Muscularis propria
T3 Infiltration der Subserosa
T4 Durchbruch Serosa (T4a) mit Infiltration benachbarter Strukturen (T4b)
N1 1–2 regionäre Lymphknoten
N2 3–6 regionäre Lymphknoten
N3 ≥ 7 regionäre Lymphknoten (N3a: 7–15 Lymphknoten, N3b: >15 Lymphknoten)
M1 Fernmetastasen, Peritonealkarzinose

UICC-Klassifikation des Magenkarzinoms

Klinisches Stadium

Klinische Stadieneinteilung der UICC [6][6]
UICC-Stadium Primärtumor Lymphknoten Fernmetastasen
0 Tis N0 M0
I T1–T2
IIA N1–N3
IIB T3–T4a N0
III N1–N3
IVA T4b Jedes N
IVB Jedes T Jedes N M1

Pathologisches Stadium

Pathologische Stadieneinteilung der UICC [6][6]
UICC-Stadium Primärtumor Lymphknoten Fernmetastasen
0 pTis pN0 cM0
IA pT1
IB pT1 pN1
pT2 pN0
IIA pT1 pN2
pT2 pN1
pT3 pN0
IIB pT1 pN3a
pT2 pN2
pT3 pN1
pT4a pN0
IIIA pT2 pN3a
pT3 pN2
pT4a pN1–N2
pT4b pN0
IIIB pT1–T2 pN3b
pT3–T4a pN3a
pT4b pN1–N2
IIIC pT3–T4a pN3b
pT4b pN3
IV Jedes T Jedes N pM1
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Symptomatiktoggle arrow icon

Das Magenkarzinom ist meist ein „stummer“ Tumor mit anfangs eher diskreten und unspezifischen Symptomen. Erst in späteren Stadien können die genannten Symptome auftreten und müssen an ein Magenkarzinom denken lassen!

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Metastasierungtoggle arrow icon

Ca. 70% der Personen mit Magenkarzinom haben zum Zeitpunkt der Diagnose bereits Lymphknotenmetastasen!

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Diagnostiktoggle arrow icon

Primärdiagnostik


Zum Vergleich Normalbefund:

Staging

Ein akkurates Staging ist insb. beim Magenkarzinom essenziell, da sich hierdurch entscheidende therapeutische Weichenstellungen ergeben!

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Pathologietoggle arrow icon

Laurén-Klassifikation

  • Intestinaler Typ nach Laurén (ca. 50%, entspricht G1-/G2-Grading): Polypöses, drüsig differenziertes Wachstum, klar begrenzt
  • Diffuser Typ nach Laurén (ca. 40%, entspricht G3-/G4-Grading): Infiltratives Wachstum mit diffuser Ausbreitung in der Magenwand, schlecht begrenzt
  • Mischtyp (ca. 10%)

Histologisch (WHO)

Zum Vergleich: Normalbefunde

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Differenzialdiagnosentoggle arrow icon

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differenzialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Therapietoggle arrow icon

Übersicht der stadiengerechten Therapieoptionen

Stadiengerechte Therapie des Magenkarzinoms
Stadium Indikationskriterien Therapieoption
Intraepitheliale Neoplasie
  • Keine Einschränkungen
Magenfrühkarzinom (UICC-Stadium IA)
Lokales, resektables Magenkarzinom (UICC-Stadium IB–III)
  • Jedes lokal begrenzte, operable Karzinom
  • ≥ cT3 N-/+ M0
  • Erwägen bei cT2 N0
  • Resektable AEG ≥ cT3 N-/+ M0
Metastasiertes/irresektables Magenkarzinom (UICC-Stadium IV)
  • Individueller Wunsch, Gesamtprognose

In den UICC-Stadien I–III wird eine kurative Intention verfolgt, wobei eine dauerhafte Heilung nur durch eine R0-Resektion möglich ist!

Endoskopische Resektion

Aufgrund der Komplexität des Magenkarzinoms sollte die Therapieentscheidung in einer interdisziplinären Tumorkonferenz getroffen werden!

Auch nach einer endoskopischen R0-Resektion ist eine Nachsorge nach 3–6 Monaten unerlässlich!

Operative Resektion

Resektionsausmaß und Sicherheitsabstände beim Magenkarzinom

Lokalisation

Histologie Resektionsverfahren Geforderter Abstand nach proximal (Richtung Speiseröhre) vor Entnahme Geforderter Abstand nach proximal (Richtung Speiseröhre) nach Entnahme
Unteres/mittleres Drittel

Intestinaler Typ nach Laurén

Distale Magenresektion mit D2-Lymphadenektomie

4–5 cm

2–3 cm
Unteres Drittel

Diffuser Typ nach Laurén

5–8 cm

>5 cm
Mittleres/oberes Drittel

I.d.R. Gastrektomie mit D2-Lymphadenektomie

Oberes Drittel / AEG Typ III

Nicht relevant

Erweiterte Gastrektomie mit distaler Ösophagusresektion und D2-Lymphadenektomie

3 cm

2 cm

Die Resektionsränder sollten bei der Entnahme markiert werden, damit die Resektionslinie untersucht und der R-Status bzw. die Vollständigkeit der Resektion ermittelt werden kann!

Multimodale Therapiekonzepte

Perioperative Chemotherapie bei Magenkarzinom

Neoadjuvante Radiochemotherapie bei Magenkarzinom [10][11][12]

Adjuvante Therapie

Palliative Therapie bei Magenkarzinom

  • Therapieziel: Verbesserung des Überlebens und Erhalt der Lebensqualität
  • Indikationen
  • Voraussetzungen für medikamentöse Therapie
  • Vorgehen
  • Therapiedauer: Entscheidung basierend auf Tumoransprechen, Toxizität und individuellem Wunsch
  • Verlaufskontrolle: Alle 6–12 Wochen klinische und bildgebende Evaluation zur Progressionskontrolle und Therapieanpassung

Medikamentöse palliative Therapie

Erstlinientherapie

Medikamentöse palliative Therapie des Magenkarzinoms (Erstlinientherapie)
Status/Biomarker Medikament Hinweise

Biomarker negativ

HER2-positiv

HER2-negativ / PDL1 CPS ≥1

HER2-negativ/Claudin-18.2-positiv

  • Bei ≥75% Claudin-18.2-positiven Tumorzellen

Zweitlinientherapie

Medikamentöse palliative Therapie des Magenkarzinoms (Zweitlinientherapie)
Status/Biomarker Medikament Hinweise
HER2-negativ
HER2-positiv
  • Nach Trastuzumab-Vortherapie sollte vor Zweitlinienbehandlung der HER2-Status reevaluiert werden
MSI-high

Drittlinientherapie

Palliative Therapie des Magenkarzinoms (Drittlinientherapie)
Status/Biomarker Medikament Hinweise
HER2-positiv und Vortherapie mit Trastuzumab
  • Nur ohne entsprechende Vortherapie in der Zweitlinie
Orale Therapie bevorzugt
  • Tiperacil/Trifluridin

Parenterale Therapie bevorzugt
Genetische Veränderungen
  • Personalisierte, zielgerichtete Therapie
  • Einzelfallentscheidung im molekularen Tumorboard

Symptomorientierte Interventionen

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Komplikationentoggle arrow icon

Allgemeine Komplikationen

Postgastrektomie-Syndrom

Dumping-Syndrome

  • Frühdumping
  • Spätdumping
    • Symptome
      • Auftreten ca. 1–3 h nach Nahrungsaufnahme
      • Kaltschweißigkeit, Übelkeit, Schock
    • Ursache: Fehlende Pylorusportionierung → Glucosehaltiger Nahrungsbrei gelangt sofort in den DünndarmGlucose wird schnell resorbiert → Hyperglykämie → überschießende InsulinfreisetzungHypoglykämie und Katecholaminfreisetzung
  • Therapie [13]
    • Modifikation der Essgewohnheiten
      • Kleine Mahlzeiten
      • Bevorzugung komplexer Kohlenhydrate
      • Ausreichend eiweiß- und fetthaltige Nahrungsmittel
      • Nach dem Essen ggf. eine halbe bis ganze Stunde hinlegen
      • Flüssigkeitsaufnahme während und bis 30 min nach den Mahlzeiten vermeiden
    • Medikamentös
  • Prognose: Meist nach einigen Monaten spontane Besserung

Schlingen-Syndrome (Loop-Syndrome)

Prävention

Die operative Konstruktion eines Pouches bei der Ösophagojejunostomie kann unter anderem zur Prävention von Dumping-Syndromen durch Schaffung einer Reservoir-Funktion nützlich sein und wird zunehmend praktiziert.

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Nachsorgetoggle arrow icon

Rehabilitation

  • Allen Patient:innen mit Rehabilitationspotenzial sollte nach Abschluss der Primärtherapie die Rehabilitation (bevorzugt in gastroenterologischen Rehabilitationszentren) angeraten und angeboten werden
  • Gezielte Behandlung ansonsten häufig vernachlässigter Aspekte der Erkrankung
    • Ernährungsberatung und Schulung im Umgang mit gastrointestinalen Störungen nach der (operativen) Therapie
    • Erfassung und Behandlung psychosozialer Aspekte, Prävention psychiatrischer Folgeerkrankungen
    • Bewegungstherapie und Sport (u.a. auch zur Wiedererlangung einer Belastbarkeit für Alltagskompetenzen)
    • Bei arzneimittelinduzierter Polyneuropathie: Gezieltes Kraft- und Ausdauertraining sowie sensomotorische Übungen
  • Bei geriatrischen Patient:innen sollte ggf. abweichend eine geriatrische Rehabilitation angeboten werden, um eine angemessene Betreuung zu gewährleisten

Nachsorge

  • Zeitpunkt
    • In den ersten 2 Jahren: Mind. halbjährlich
    • Anschließend bis zum 5. Jahr: Jährlich
  • Anamnese und klinische Untersuchung
    • Psychosoziale Belastungssituationen eruieren → Hilfestellungen anbieten
    • Ernährungssituation beurteilen → Malnutrition und Hypovitaminosen verhindern
    • Postoperative Funktionsstörungen
    • Funktionelle Hinweise auf Rezidiv
  • Bildgebung: Einsatz von Schnittbildgebung zur Rezidiv- und Metastasendiagnostik
  • Endoskopische Untersuchungen: Bei entsprechender Symptomatik
  • Tumormarker: Keine routinemäßige Bestimmung in der Nachsorge
Systematische Nachbetreuung bei kurativer Zielsetzung [10]
Untersuchung Zeitlicher Abstand zum operativen Eingriff in Monaten
3 6

9

12 15 18 21 24 30 36 42 48 54 60
Anamnese, körperliche Untersuchung
Blutuntersuchung
Endoskopie
Bildgebung
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Prognosetoggle arrow icon

  • Da das Magenkarzinom häufig keine Frühsymptome aufweist, erfolgt die Diagnosestellung in 60% der Fälle erst in einem fortgeschritteneren Stadium, in dem eine kurative Therapie nicht mehr möglich ist
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In Kooperation mit Meditricks bieten wir durchdachte Merkhilfen an, mit denen du dir relevante Fakten optimal einprägen kannst. Dabei handelt es sich um animierte Videos und Erkundungsbilder, die auf AMBOSS abgestimmt oder ergänzend sind. Die Inhalte liegen meist in Lang- und Kurzfassung vor, enthalten Basis- sowie Expertenwissen und teilweise auch ein Quiz sowie eine Kurzwiederholung. Eine Übersicht aller Inhalte findest du im Kapitel „Meditricks“. Meditricks gibt es in unterschiedlichen Paketen – für genauere Informationen empfehlen wir einen Besuch im Shop.

Magenkarzinom

Magenkarzinom – Teil 1: Ätiologie, Pathologie, Metastasierung

Magenkarzinom – Teil 2: Klinik, Diagnose, Therapie

Inhaltliches Feedback zu den Meditricks-Videos bitte über den zugehörigen Feedback-Button einreichen (dieser erscheint beim Öffnen der Meditricks).

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Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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Studientelegramme zum Thematoggle arrow icon

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