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Anki – Lernen mit Karteikarten

Letzte Aktualisierung: 7.3.2022

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Anki (von jap. 暗記 [ã̠ŋʲkʲi] = „Auswendiglernen”) ist ein Programm zum Erstellen digitaler Karteikarten. Ein sog. Spaced-Repetition-Algorithmus optimiert das Erlernen von Faktenwissen für das Langzeitgedächtnis. Dabei werden die Karteikarten in immer größer werdenden Zeitintervallen abgefragt. Im Bereich der Medizin hat Anki große Popularität in den USA erlangt, und auch im deutschsprachigen Raum wird es zunehmend genutzt.

Durch eine komplexe Benutzeroberfläche und zahlreiche Funktionen ist die Barriere für neue Nutzende hoch. Daher haben wir eine Videoreihe „How to Anki” zusammengestellt, die dich schrittweise an Anki heranführt. Das AMBOSS-Add-on für Anki verknüpft deine Karteikarten mit der AMBOSS-Bibliothek, sodass du schnell und einfach Inhalte nachschlagen kannst. Mit dem Ankiphil-Deck „Physikum“ geben wir dir vorgefertigte Karteikarten mitsamt AMBOSS-Abbildungen an die Hand, wodurch du direkt die effektive Kombination aus AMBOSS-Bibliothek und der Abfrage über die Anki-Karteikarten zum Lernen zur Verfügung hast.

  • Nutzungsprävalenz
  • Vorkommen
    • Geografisch noch deutliche Unterschiede
    • Geschlecht: =

Anki ist optimal auf das Erlernen von Faktenwissen zugeschnitten. Ursprünglich für das Sprachenlernen entwickelt, ist der Spaced-Repetition-Algorithmus mittlerweile auch bei der Aneignung medizinischen Wissens beliebt. Das Programm minimiert dabei präventiv folgende Risikofaktoren:

Exogene Risikofaktoren

  • Staatsexamen: Wissen wird erneut geprüft
  • Ärztliche Tätigkeit: Vergessen von Studieninhalten, die teilweise relevant sind für den beruflichen Werdegang
  • Überforderung durch große Mengen an prüfungsrelevantem Wissen

Endogene Risikofaktoren

  • Ineffiziente Lernmethoden mit dadurch bedingter hoher Vergessensquote
  • Kurzzeitgedächtnis wird zu häufig für Klausuren benutzt
  • Unübersichtlicher Lernplan für Klausuren

Die häufigsten Komplikationen mit Anki sind bedingt durch die Benutzerunfreundlichkeit (Benutzeroberfläche) und die umfangreichen Funktionen. Beides resultiert z.T. in einer Abstoßungsreaktion durch die neuen Nutzenden und dem Beibehalten bisher verwendeter Lernmethoden.

Um das Komplikationsrisiko zu minimieren, sind im Folgenden den aktuellen Leitlinien entsprechende Therapien aufgeführt. Das jeweilige Therapieverfahren richtet sich in erster Linie nach den Stadien der Abstoßungsreaktion. Aufgrund der individuellen Schwere kann eine multimodale Therapie infrage kommen.

Hier findest du alle „How to Anki“-Folgen. In den Videos führen wir dich Schritt für Schritt durch Anki, sodass du einfacher durchstarten kannst.

Was ist Anki?

Die ersten Schritte

Basics 1

Basics 2

Einstellungen

Das AMBOSS-Add-on

Wie verwende ich vorgefertigte Stapel?

Auswahlstapel

Das AMBOSS-Add-on verknüpft digitale Anki-Karteikarten mit den AMBOSS-Kapiteln. Die AMBOSS-Kurzdefinitionen medizinischer Begriffe werden direkt in den Anki-Karteikarten angezeigt. Mit nur einem Klick kannst du dir die passenden AMBOSS-Kapitel im Splitscreen direkt neben der Karteikarte aufklappen, um in das jeweilige Thema tiefer einzusteigen.

  • Features
    • AMBOSS-Kurzdefinitionen in Anki-Karteikarten
    • Komplette AMBOSS-Bibliothek in Anki integriert
    • Eigene Shortcuts und Farben

Mit deinem aktiven AMBOSS-Account hast du über das AMBOSS-Add-on kostenlosen Zugriff auf alle verknüpften AMBOSS-Inhalte!

In diesem Anki-Deck findest du die um medizinische AMBOSS-Illustrationen ergänzten Karteikarten zu allen vorklinischen Kapiteln der AMBOSS-Bibliothek. Die Karteikarten sind durch das AMBOSS-Add-on noch besser mit der AMBOSS-Bibliothek verknüpft:

  • Features
    • Beim Klick auf die AMBOSS-Illustrationen öffnen sich diese in der Sidebar
    • Über den "AMBOSS"-Button öffnet sich das entsprechende Kapitel in der Sidebar bzw. in der AMBOSS-App
    • Alle Histo-Trainer-Folgen stehen dir im Feld "Präparat" zur Verfügung
    • Über den "Errata"-Button kanst du uns dein Feedback mitteilen

Unter Tipps & Links findest du den Link zu dem Physikum- sowie Anatomie-Deck!

Allgemeine Informationen

Die Karteikarten sind in der Deck-Struktur grob nach Fächern gegliedert. Anhand von Tags sind die Karteikarten zudem noch der vorklinischen AMBOSS-Bibliothek entsprechend geordnet. Dabei werden sowohl die Organsystem- als auch die fachbasierte Hierarchie gespiegelt.

Tags

Für eine noch detailliertere Organisation der Karteikarten sind weiterhin folgende Tags im Deck enthalten:

  • $Lernpläne: Jedes AMBOSS-Kapitel ist mit dem entsprechenden Tag des 50-Tage- und 30-Tage-Lernplans gekennzeichnet
  • §Klinik-Relevanz: Karteikarten, die klinische Informationen aus den Klinik-Kästen abfragen
  • §Formeln: Karteikarten mit Formeln
  • !Physikum: Es wird AMBOSS-Schlüsselwissen abgefragt
  • !High-Yield: Hochrelevantes Wissen, das in der Vergangenheit im Examen häufig abgefragt wurde
  • !Top30: Kombiniert jedes Kapitel aus den Top-30 von AMBOSS

Felder

Die Karteikarten des Ankiphil-Decks verfügen über zahlreiche Felder mit unterschiedlichen Inhalten oder Platz für eigene Notizen. Eine Auswahl besonderer Felder ist hier aufgeführt:

  • Zusatzinfos: Feld für persönliche Notizen
  • Hammer: Bei falsch gekreuzten Fragen können hier zusätzliche Informationen zu den jeweiligen Karteikarten hinzugefügt werden
  • Meditricks: Feld für Merkhilfen zum Einprägen relevanter Fakten
  • Klinik: Enthält die Informationen aus den Klinik-Kästen in den vorklinischen AMBOSS-Kapiteln
  • Präparat: Hier sind alle Histo-Trainer-Folgen bei den jeweiligen Kapiteln hinterlegt

Farbcodierung

In den Karteikarten ist eine Farbcodierung implementiert, um die Gedächtnisbildung durch erhöhten Kontrast zu unterstützen.

  • Lückentext/Antwort = rot
  • Farbcodierung basierend auf der Formatierung
    • Fett = grün → Schlüsselwort der Karteikarte
    • Unterstrich = orange → Wichtige Informationen, die zur korrekten Beantwortung der Frage erforderlich sind
      • Signalisiert u.a. auch vom IMPP abgefragtes Wissen
    • Kursiv = teal → Kontextbezogene Wörter, die das Lesen der Frage/Extra-Information flüssiger machen