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Sexuell übertragbare Infektionen

Letzte Aktualisierung: 14.4.2021

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Unter dem Sammelbegriff sexuell übertragbare Infektionen (STI) werden durch Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten verursachte Infektionen zusammengefasst, deren Übertragung hauptsächlich durch Sexualkontakt stattfindet. Führt die Infektion zu einer manifesten Erkrankung, spricht man von einer sexuell übertragbaren Erkrankung (STD). Die häufigsten Symptome der STD sind Ausfluss aus Vagina und/oder Urethra, Schmerzen im Genitalbereich und Unterbauch, (Lymphknoten‑)Schwellungen und sowohl schmerzlose als auch schmerzhafte Ulzerationen. Einige STI und STD können im weiteren Verlauf zu Krebserkrankungen prädisponieren oder diese selbst verursachen. Da STI jedoch häufig wenige bis gar keine Beschwerden verursachen, kommt es rasch zur Weiterverbreitung, wenn nicht durch den Gebrauch von Kondomen vorgesorgt wird. Ist ein Patient bereits an einer STD erkrankt, prädisponiert dies zu einer Infektion mit weiteren sexuell übertragbaren Erkrankungen; dies gilt insbesondere für HIV.