• Klinik

Papillom der Nasenhöhle

Abstract

Ein Papillom der Nasenhöhle ist ein relativ häufiger gutartiger epithelialer Tumor, der durch einseitige Behinderung der Nasenatmung auffällt und sekundär zu einer Sinusitis führt. Die wachsende Wucherung kann Knochen destruieren und maligne entarten, so dass immer eine Resektion indiziert ist. Rezidive sind häufig und bei unvollständiger Resektion regelhaft zu erwarten.

Definition

Epidemiologie

  • Geschlecht: > (5:1)
  • Häufigkeitsgipfel: 50. Lebensjahr

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

Ätiologie

  • Eine virale Genese wird diskutiert

Klassifikation

Symptome/Klinik

Diagnostik

  • Endoskopie: Histologische Sicherung durch Probeexzision
  • CT/MRT

Differentialdiagnosen

Bei einseitiger behinderter Nasenatmung immer auch an einen malignen Tumor denken!

Die hier aufgeführten Differentialdiagnosen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Therapie

  • Radikale Entfernung

Komplikationen

  • Sekundär chronische Sinusitis durch Ventilationsstörung
  • Maligne Entartung und destruktives Wachstum (bspw. Knochendestruktion) möglich

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Prognose

  • Regelhaft Rezidive bei inkompletter Resektion → regelmäßige klinische Kontrollen, dann Prognose gut

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2018

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2018, DIMDI.