• Klinik

Mittelhandfraktur (Mittelhandknochenfraktur)

Abstract

Frakturen der Mittelhandknochen sind meist Folge eines (direkten oder indirekten) Traumas, beispielsweise eines Sturzes oder eines Faustschlages. Am Daumen gibt es drei typische Verletzungen: die Winterstein-Fraktur, die Bennett-Fraktur und die Rolando-Fraktur – wobei bei allen dreien häufig eine durch den Muskelzug (z.B. durch den M. abductor pollicis longus) bedingte Dislokation eines oder mehrerer Fragmente vorliegt. Nicht dislozierte Frakturen sind in der Regel mit einer Unterarmgipsschiene für vier Wochen ausreichend versorgt. Bei komplizierten oder dislozierten Frakturen hingegen muss häufig eine operative Osteosynthese mit Einsatz von (Mini)Platten, Kirschner-Drähten oder Zugschrauben erfolgen. Eine typische Komplikation ist die Ausbildung einer Pseudarthrose.

Ätiologie

  • Direkte oder indirekte Gewalteinwirkung (Sturz, Faustschlag)

Klassifikation

Symptome/Klinik

  • Schwellung, Druckschmerz und Bewegungsschmerz
  • Tastbare/sichtbare Deformation

Diagnostik

Therapie

Komplikationen

  • Rotationsfehler, Achsenfehlstellung, Verkürzung
  • Ausbildung einer Pseudarthrose

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2018

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2018, DIMDI.