• Klinik

Meilensteine der kindlichen Entwicklung und Kindervorsorgeuntersuchungen

Abstract

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf regelmäßige Kindervorsorgeuntersuchungen zur Erfassung der körperlichen, geistigen und psychosozialen Entwicklung. Synonyme sind „U-Untersuchungen“ oder „Kinderfrüherkennungsuntersuchungen“.

Sie dienen v.a. der Prävention und Früherkennung von Erkrankungen und Entwicklungsstörungen. Dabei ist eine eingehende körperliche Untersuchung essentiell, bspw. kann das Fehlen oder Bestehenbleiben von Neugeborenenreflexen für eine zerebrale Schädigung sprechen. Das Erreichen der Meilensteine (Grob- und Feinmotorik, Sprache, Kognition, Sozialverhalten und Körperpflege), die Einführung von Prophylaxen (z.B. Vitamin-D-Prophylaxe) und Screenings (z.B. Hörscreening) sind weitere relevante Untersuchungsinhalte. Außerdem wird der Impfstatus überprüft.

Die hohe Variabilität von Entwicklung und Wachstum von Kindern und Jugendlichen und ihre Abhängigkeit von äußeren Faktoren macht die Beurteilung sehr komplex.

Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Kindervorsorgeuntersuchungen. Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen U-Untersuchungen sowie bestimmter Prophylaxen und apparativer Tests findet sich im Kapitel Kindervorsorgeuntersuchungen.

Übersicht der Kindervorsorgeuntersuchungen

In der Tabelle sind die wichtigsten Untersuchungsinhalte stichwortartig aufgeführt. Eine ausführliche Auflistung aller Untersuchungsinhalte findet sich im separaten Kapitel Kindervorsorgeuntersuchungen. Die verpflichtenden Zeiträume gelten auch für Frühgeborene. Die Frühgeburtlichkeit sollte allerdings bei der Beurteilung stets berücksichtigt werden. [1]

Kindervorsorgeuntersuchungen [1]

Kindervorsorgeuntersuchung (U-Untersuchung)

Empfohlener Zeitraum

Untersuchungsinhalt
U1
  • Zwischen 1. und 3. Lebenstag
U2
  • 3.–10. Lebenstag
U3
  • 4.–5. Lebenswoche
U4
  • 3.–4. Lebensmonat
  • Fokus: Zentrale Tonus- und Koordinationsstörungen
  • Körperliche Untersuchung: Säuglingsreflexe
  • Apparativ: Sehtest (Brückner-Test)
  • Entwicklung: Hände werden spontan zur Körpermitte gebracht, soziales Lächeln, Kopfkontrolle in Bauchlage
  • Eltern-Kind-Interaktion: Deutliche Signale an und Blickkontakt zur Bezugsperson
U5
  • 6.–7. Lebensmonat
  • Fokus: Entwicklungsverzögerungen, Schreien, Schlaf
  • Körperliche Untersuchung: Sehen
  • Apparativ: Sehtest (Brückner-Test)
  • Entwicklung
    • Transferiert Spielzeug zwischen den Händen
    • Sprache: Bildet Silbenketten
  • Eltern-Kind-Interaktion: Wechselspiel (Bauklötze) mit Bezugsperson, kann Gefühle regulieren
U6
  • 10.–12. Lebensmonat
  • Fokus: Motorische und geistige Entwicklung
  • Körperliche Untersuchung: Hodenstand
  • Apparativ: Sehtest (Brückner-Test)
  • Entwicklung: Freies Sitzen, Pinzettengriff, Doppelsilben
  • Eltern-Kind-Interaktion: Toleriert kurze Trennungen von der Bezugsperson
U7
  • 21.–24. Lebensmonat (2. Geburtstag)
  • Fokus: Entwicklungsauffälligkeiten
  • Körperliche Untersuchung: Haltungsasymmetrien (Wirbelsäule, Beckenschiefstand, Füße)
  • Apparativ: Sehtest (Brückner-Test)
  • Entwicklung
    • Geht frei, Treppenlaufen
    • Einwortsprache, mind. 10 Worte
    • Stapelt 3 Würfel
  • Eltern-Kind-Interaktion: Versucht die Bezugsperson mit sich zu ziehen
U7a
  • 34.–36. Lebensmonat (3. Geburtstag)
U8
  • 46.–48. Lebensmonat (4. Geburtstag)
  • Fokus: Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten (Einnässen/-koten, Trotz, Stereotypen, Aggressivität, Schlafstörungen)
  • Körperliche Untersuchung
  • Apparativ: Hör- und Sehtests
  • Entwicklung
    • Hüpft über ein Blatt
    • 6-Wortsätze in ungefährer logischer Reihenfolge
    • Selbstständiges Anziehen
U9
  • 60.–64. Lebensmonat (5. Geburtstag)
  • Fokus: Sprachstörung, Verhaltensauffälligkeiten, durchgemachte Kinderkrankheiten
  • Körperliche Untersuchung
  • Apparativ: Hör- und Sehtests
  • Entwicklung
    • Einbeinhüpfen
    • Dreieck malen
    • Erzählungen sind zeitlich korrekt und logisch
U10
  • 7.–8. Lebensjahr (keine Kassenleistung)
  • Fokus: Verhaltensauffälligkeiten, ADHS, Leserechtschreibschwäche, Medien, Schule
  • Körperliche Untersuchung
  • Apparativ: Hör- und Sehtests
  • Entwicklung: Lern-, Lese-Rechtschreib- oder Rechenstörung, Mobbing
U11
  • 9.–10. Lebensjahr (keine Kassenleistung)
J1
  • 14. Lebensjahr
J2
  • 16.–17. Lebensjahr (keine Kassenleistung)
  • Fokus: Pubertäts- und Sexualstörung, Haltungsstörungen
  • Körperliche Untersuchung
  • Apparativ
    • Serologie: Bei positiver Familienanamnese Gesamtcholesterin und/oder Schilddrüsenwert
    • Hör- und Sehtests
  • Entwicklung: Schulleistungen, Ängste, oppositionelles Verhalten
  • Transition in die Erwachsenenmedizin

U1 = 1. Tag, U2 = 1. Woche, U3 = 1. Monat, U4 = 1. Vierteljahr, U5 = 1. Halbjahr, U6 = 1. Jahr

  • Bei jeder Vorsorgeuntersuchung werden Körpergröße, -gewicht und Kopfumfang gemessen und mit altersspezifischen Perzentilen verglichen
    • Perzentile: Prozentangaben, mit denen ein Messwert in Bezug auf den Wert der Altersgenossen angegeben wird
    • Beispiel: Liegt ein Kind mit seinem Geburtsgewicht auf der 75. Perzentile, bedeutet das, dass 75% aller Kinder leichter und 25% schwerer sind

Neugeborenen- und Säuglingsreflexe

Reflex Auslösung Beginn des Reflexes Verschwinden des Reflexes

Moro-Reflex (Umklammerungsreflex)

Wenn das Kind überraschend in Rückenlage zurückgeneigt wird, breitet es die Arme aus, spreizt die Finger und öffnet den Mund. Anschließend führt es die Arme wieder zusammen und ballt die Hände zur Faust Geburt 4. Lebensmonat
Saugreflex Berührung der Lippen/perioralen Region führt zur Saugreaktion Geburt Max. bis zum 6. Lebensmonat
Schreitreaktion/Schreitreflex Der Säugling wird in aufrechter Position gehalten. Berühren die Füße die Oberfläche, führt dies zu einer reflektorischen Schreitbewegung. Geburt 3. Lebensmonat
Palmarer Greifreflex Berührung der Handinnenfläche führt zum Handschluss Geburt 3.–4. Lebensmonat
Plantarer Greifreflex Berührung der Fußinnenfläche führt zu Zehenbeugung Geburt 8.–15. Lebensmonat
Babinski-Reflex Bestreichen der lateralen Fußsohle führt zu Dorsalextension der Großzehe mit Beugen und Spreizen der Kleinzehen Geburt 12. Lebensmonat
Galant-Reflex Paravertebraler Reiz der Haut führt zu einer konkaven Bewegung der Wirbelsäule in Richtung des Stimulus Geburt 6. Lebensmonat
Asymmetrisch-tonischer Nackenreflex Durch passive Drehung des Kopfes in Rückenlage strecken sich die Extremitäten ipsilateral; kontralateral kommt es zur Beugung (sogenannte Fechterstellung) Geburt 6. Lebensmonat
Symmetrisch-tonischer Nackenreflex Beugung des Kopfes (in Rückenlage) führt zur Beugung der Arme und Streckung der Beine; umgekehrte Reaktion bei Streckung des Kopfes Geburt 6. Lebensmonat
Landau-Reflex Das Kind wird bei Umgreifen des Thorax und Bauches in Bauchschwebelage gehalten. Der Säugling streckt die Beine und hebt den Kopf 4. Lebensmonat 18. Lebensmonat
Sprungbereitschaft Kind wird bei Umgreifen des Thorax und Bauches nach vorne gekippt. Reflektorisch werden die Arme zur Abstützung gestreckt 5. Lebensmonat bleibt

Meilensteine der Entwicklung

Alter

Motorik

Das Kind kann …

Sprachentwicklung

Das Kind kann …

Sozialverhalten

Das Kind kann …

Neugeborenes
  • Kopf drehen, aber nicht kontrollieren
  • Seufzen
  • Schreien
  • Spontan lächeln
1 Monat
  • Gegenstände fixieren
  • Licht oder Gesichter fixieren
2 Monate
  • Kopf anheben in Bauchlage
  • Reaktive Laute bilden
  • Zurücklächeln (soziales Lächeln; ab 6 Wochen)
3 Monate
  • Kopf kontrollieren
  • Sich in Bauchlage auf die Unterarme stützen
  • Hände betrachten
  • Spontan vokalisieren
  • Sich Stimmen zuwenden
6 Monate
  • Gegenstände greifen und reichen
  • Sich in Bauchlage auf die Hände stützen
  • Sich aus Rückenlage auf die Seite drehen
  • Sitzen (hingesetzt) für kurze Zeit
  • Vokalisiert antworten
  • Plaudern
  • Laut lachen
9 Monate
  • Sich hinsetzen und frei sitzen
  • Sich zum Stehen hochziehen
  • Mit Unterstützung stehen
  • Kriechen
  • Scherengriff
  • Sprachlaute imitieren (5–9 Monate)
  • Fremdeln
12 Monate
  • Frei stehen
  • Pinzettengriff
  • „Mama“, „Papa“ sagen (9–12 Monate)
15 Monate
  • Frei laufen
  • Aus dem Glas trinken
  • Selbstständig essen
  • Passiver Wortschatz: 100–150 Wörter (12–18 Monate)
  • Aktiver Wortschatz: 20–30 Wörter (12–18 Monate)
  • Einwortsätze (12–18 Monate)
2 Jahre
  • Sicher laufen und Hindernisse umgehen
  • Kritzeln
  • Aktiver und passiver Wortschatz 50–200 Wörter (16–20 Monate)
  • „Wortschatzspurt“ (ab 18 Monaten)
  • Zwei- und Dreiwortsätze (18–24 Monate)
  • Händewaschen
  • „Nein!“ sagen
  • Um Hilfe bitten
  • Bilderbuch ansehen
3 Jahre
  • Dreirad fahren
  • Turm aus Klötzen bauen
  • Flasche auf- und zudrehen
  • Vor- und Nachnamen sagen
  • Singular und Plural richtig verwenden
  • Geschichten verstehen
  • Mit anderen Kindern spielen
  • Sich mit Hilfe anziehen
  • Tagsüber trocken sein, nachts teilweise
4 Jahre
  • Treppenlaufen
  • Erwachsenengriff
  • Selbst von Erlebnissen erzählen
  • Hinterfragen („Warum?“)
5 Jahre
  • Auf einem Bein hüpfen
  • Nahezu fehlerfrei sprechen
  • Sich selbstständig anziehen

Denver Entwicklungsskalen (Denver Developmental Screening Test)

  • Definition: Standardisierter Suchtest zur Früherkennung von Entwicklungsverzögerungen mit 105 Aufgaben. Der Test kann vom Kinderarzt im Rahmen von Kindervorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden (orientierender Einblick in die kindliche Entwicklung)
  • Durchführung: Jederzeit zwischen dem 1. Lebensmonat und dem 6. Lebensjahr
  • Überprüfte Fähigkeiten
    • Grobmotorik: Kopf heben, sitzen, stehen, gehen, auf einem Bein stehen
    • Feinmotorik: Beweglichem Objekt mit den Augen folgen, Gegenstände greifen, Turm aus Klötzen bauen
    • Sprache: Sprachlaute imitieren, „Mama“, „Papa“ sagen, Bild benennen
    • Sozialer Kontakt: Lächeln, fremdeln, sich selbstständig an- und ausziehen

Gebissentwicklung

Gebissaufbau

Aufbau des Milchgebisses

  • Je Quadrant: 2 Schneidezähne, 1 Eckzahn, 2 Milchmolaren
  • Zahnschema des Milchgebisses
    • 1. Ziffer: Quadrantennummerierung (von rechts oben nach rechts unten): 5–8
    • 2. Ziffer: Zahnnummerierung (von mesial nach distal): 1–5
    • Beispiel für das Milchgebiss: 83 = rechter unterer Eckzahn

Aufbau des Dauergebisses

Störungen des Gebissaufbaus

  • Zahnagenesie [2][3]
    • Definition: Kongenital fehlende Anlage eines Zahnes oder mehrerer Zähne des Milch- oder Dauergebisses
    • Auftreten
      • Vorwiegend im Dauergebiss
      • Isoliert (familiär/sporadisch) oder syndromal
      • Meist 1–2 fehlende Zähne
      • Geringfügig häufiger bei weiblichem Geschlecht
    • Komplikationen: Okklusions- und Kaustörungen, Sprechstörungen, Hypoplasie des Alveolarknochens, Störungen des Durchbruchs benachbarter Zähne , ästhetische Einschränkung
  • Hyperdontie [4][5]
    • Definition: Zusätzlich zum normalen Gebissaufbau vorliegende (überzählige) Zähne im Milch- oder Dauergebiss
    • Auftreten
      • Meist isoliert/idiopathisch, seltener syndromal
      • Meist einzelner überzähliger Zahn, selten multipel
      • Häufiger bei männlichem Geschlecht
    • Komplikationen: Kieferenge, Verschiebungen der Zähne, verzögerter oder ektoper Durchbruch benachbarter Zähne, Schädigung der Nachbarzähne

Dentition

Ablauf der Dentition [9]

  • Gemeinsamkeiten der 1. und 2. Dentition
    • Innerhalb einer Zahngruppe (Schneidezähne, Prämolaren bzw. Molaren) brechen die mesialen jeweils vor den distalen Zähnen durch
    • Korrespondierende Zähne des Unterkiefers brechen meist vor den maxillären Zähnen durch
    • Kontralaterale korrespondierende Zähne brechen etwa zeitgleich durch

Erste Dentition (Milchgebiss) [10][11]

  • Erster Zahndurchbruch: Mit etwa 6 Monaten (Spanne 3–12 Monate)
    • Meist zuerst mittlere untere Schneidezähne
  • Weitere Zähne in etwa monatlichem Abstand
    • Klassische Reihenfolge: Untere Schneidezähne → obere Schneidezähne → 1. Milchmolaren → Eckzähne → 2. Milchmolaren
  • Vollständiges Milchgebiss: Mit spätestens 3 Jahren
  • Mögliche Symptome der Dentition [7]
    • Häufig: Rötung und Schwellung der Zahnleiste, vermehrtes Speicheln, Unruhe (Erregbarkeit, unruhiger Schlaf)
    • Seltener: Temperaturerhöhung , reduzierte Aufnahme fester Nahrung, vermehrtes Saugen/Beißen/Zahnfleischreiben, Ohrreiben, Exanthem des Gesichts , fraglich Rhinorrhoe oder Diarrhoe [12]
    • Maßnahmen bei Beschwerden: Kühlen (kalter Waschlappen), vorsichtige Massage, Kauen/Saugen geeigneter kühler Lebensmitteln/Spielzeuge (Beißring, Schnuller, gekühltes festes Gemüse) , lokalanästhetisches Zahngel [12][13]

Der Zahndurchbruch verursacht allenfalls eine leichte Temperaturerhöhung!

Zweite Dentition (Dauergebiss) [6][14][15]

  • Erster bleibender Zahn: Mit durchschnittlich 6 Jahren (Spanne 4–8 Jahre)
    • Meist obere 1. Molaren („Sechs-Jahr-Molar“)
  • Häufige Reihenfolge des Zahndurchbruchs: 1. Molaren → Schneidezähne → Prämolaren/Eckzähne → 2. Molaren
  • Vollständiges Dauergebiss (mit Ausnahme der Weisheitszähne) mit durchschnittlich 12 Jahren (Spanne 9–16 Jahre)
    • Große Variabilität in der Anlage und dem Durchbruch der 3. Molaren (Weisheitszähne)
  • Bei Mädchen geringfügig früherer Durchbruch nahezu aller Zähne als bei Jungen

Störungen der Dentition [8]

  • Verzögerter Zahndurchbruch [6][9][10]
    • Definition: Ausbleibender Zahndurchbruch >2 Standardabweichungen über der Norm
    • Ursachen
      • Häufig benigne lokale Ursache (z.B. Kieferenge, Traumen)
      • Seltener: Systemische Erkrankungen (z.B. endokrinologisch, Skeletterkrankungen, chronische Erkrankungen, genetische Syndrome) , medikamentös-toxisch bedingte Fälle , familiäres oder idiopathisches Auftreten
    • Differentialdiagnose: Zahnagenesie (insb. bei Dauergebiss) [2]
  • Vorzeitiger Zahndurchbruch (selten)

Störungen der Dentition sind mit einer Vielzahl von Erkrankungen assoziiert! Sie stellen mitunter den ersten Hinweis auf eine seltene genetische Erkrankung dar!

Ernährung des Neugeborenen und Säuglings

  • Stillen (Muttermilch)
    • Empfohlene Ernährung des Säuglings im ersten Lebensjahr
    • Deckt in den ersten 4–6 Monaten den kompletten Nährstoffbedarf des Säuglings ab (mit Ausnahme von Vitamin K und D ) → In der Regel keine zusätzliche Nahrung oder Flüssigkeit notwendig
    • Milchbildung: Saugreflex führt zur Ausschüttung von Prolaktin (→ Milchproduktion) und Oxytocin (→ Milchfluss/Milchejektion)
    • Immunologisch wirksam (antiinfektiös, antiinflammatorisch, enthält Immunglobulin A)
    • Fördert Mutter-Kind-Beziehung
  • Säuglingsnahrung
    • Industriell hergestellte Nahrung als Muttermilchersatz ist erforderlich, wenn Säuglinge nicht gestillt werden können bzw. eine Gewichtszunahme des Säuglings nicht zu beobachten ist
    • Enthält als Proteinquelle Kuhmilch
  • Beikost
    • Lebensmittelergänzung zur Muttermilch oder dem Muttermilchersatz, um den steigenden Energie- und Nährstoffbedarf des Kindes abzudecken
    • Empfohlener Beginn: Etwa zwischen 4. und 6. Lebensmonat (anfangs mit Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei)

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