• Klinik

Koronararterienchirurgie

Abstract

Die Koronararterienchirurgie wird angewandt, wenn eine Stenosierung im Bereich der Koronararterien die adäquate arterielle Versorgung des Myokards gefährdet. Klassischerweise erfolgt über eine Thorakotomie am kardioplegisch stillgelegten Herzen eine Revaskularisation mittels aortokoronarem Bypass (ACB; meist mittels A. thoracica interna oder A. radialis) oder aortokoronarem Venenbypass (ACVB; meist mittels V. saphena magna). Der Bypass mittels arterieller Gefäße zeigt hierbei bessere Langzeitergebnisse als der der venösen Gefäße. Komplikationen sind neben allgemeinen Operationsrisiken insbesondere ein Verschluss des Bypasses sowie das Postkardiotomiesyndrom.

Definition

Operative Revaskularisation der Koronararterien mittels eines aortokoronaren Bypasses (ACB)

Indikation

Die Operationsindikation zur Durchführung eines aortokoronaren Bypasses (ACB) ist nach sorgfältiger Abwägung der klinischen Beschwerden, der Befunde der Koronarangiographie, der kardialen Funktion und des Allgemeinzustandes des Patienten zu stellen. Die präoperative Risikostratifizierung kann durch klinische Scores wie den Euro-Score II , STS-Score und SYNTAX-Score unterstützt werden.

  • Hochgradige Hauptstammstenose der linken Koronararterie
  • Symptomatische Dreigefäßerkrankung (mit bypassfähigen distalen Koronararterien)
  • Symptomatische Zweigefäßerkrankung mit stammnahen Stenosen von RIVA und RCX
  • Zwei- und Dreigefäßerkrankung mit Beteiligung des proximalen Bereichs des RIVA
  • Beteiligung des RIVA (beim Linksversorgungstyp)

Kontraindikation

Es werden die wichtigsten Kontraindikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Ablauf/Durchführung

Komplikationen

Es werden die wichtigsten Komplikationen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Sonstiges

Postoperativ: Dauertherapie mit Thrombozytenaggregationshemmer (z.B. ASS 100mg 1-0-0)

Fahrtauglichkeit nach koronarer Bypass-Operation

Patienteninformationen