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Hirnstammsyndrome

Letzte Aktualisierung: 14.1.2021

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Bei den Hirnstammsyndromen handelt es sich um Symptomkonstellationen, die nach einem Hirnstamminfarkt auftreten können. Die Syndrome bestehen u.a. aus ipsilateralen Hirnnervenausfällen und einer kontralateralen sensiblen und/oder motorischen Halbseitensymptomatik. Es ist eine Vielzahl von Hirnstammsyndromen beschrieben, die mit Ausnahme des Wallenberg-Syndroms jedoch selten und klinisch wenig relevant sind. Im Folgenden wird eine Übersicht der Hirnstammsyndrome aufgeführt.

Allgemeine Merkmale

  • Ätiologie: Einseitige, i.d.R. lakunäre Infarkte
  • Funktionelle Anatomie: Enge Nachbarschaft von u.a. Hirnnervenkernen, langen motorischen und sensiblen Nervenbahnen und wichtigen vegetativen Zentren
  • Klinik

Wallenberg-Syndrom

Weitere Hirnstammsyndrome

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2021, DIMDI.

  1. Mumenthaler, Mattle: Neurologie. 12. Auflage Thieme 2008, ISBN: 978-3-133-80012-9 .
  2. Masuhr, Neumann: Duale Reihe Neurologie. 6. Auflage Thieme 2007, ISBN: 978-3-131-35946-9 .
  3. Bähr, Frotscher: Neurologisch-topische Diagnostik. 10. Auflage Thieme 2014, ISBN: 978-3-135-35810-9 .