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Einführung zu Entrustable Professional Activities (EPA)

Was sind Entrustable Professional Activities?

EPAs (Entrustable Professional Activities) bezeichnen ärztliche Tätigkeiten, die Studierende und Ärzte/Ärztinnen in der Aus- und Weiterbildung schrittweise erlernen. Bei den hier beschriebenen EPAs für das PJ handelt es sich also um spezifische Tätigkeiten, welche Studierende am Ende ihres Praktischen Jahres durchführen können.

EPAs bezeichnen in sich abgeschlossene ärztliche Tätigkeiten, die außerdem beobachtbar und auf andere Personen übertragbar sind. Dadurch ist es (durch die PJ-Studierenden selbst, aber z.B. auch durch supervidierende Ärzte/Ärztinnen) möglich zu bewerten, wie eigenständig eine bestimmte ärztliche Tätigkeit ausgeführt werden kann.

Für das PJ bedeutet dies also, dass supervidierende Ärzte/Ärztinnen bestimmte Tätigkeiten an Studierende übertragen können. Dazu müssen sie einschätzen, wie eigenständig PJ-Studierende diese Tätigkeit durchführen können und wie viel Hilfestellung oder Kontrolle nötig ist. Bei den hier aufgelisteten EPAs handelt es sich um jene Tätigkeiten, die jeder/jede PJ-Studierende am Ende des Studiums beherrschen sollte.

Für die Selbsteinschätzung durch den PJ-Studierenden und die Fremdeinschätzung durch den supervidierenden Arzt/die supervidierende Ärztin stehen zwei gesonderte PDF-Dokumente im Abschnitt „Tipps & Links“ zur Verfügung.

Die Inhalte zu den EPAs wurden in Zusammenarbeit mit M.Sc. Ylva Holzhausen und Prof. Dr. med. Harm Peters, MHPE, Dieter Scheffner Fachzentrum für Medizinische Hochschullehre (https://dsfz.charite.de) der Charité – Universitätsmedizin Berlin erstellt. Das folgende Video gibt einen Überblick zu den EPAs:

Folgende EPAs findest du bei uns AMBOSS