Rheumatologie

“Maybe it’s lupus”...

…diesen Satz bekommt man in der Arztserie Dr. House häufig zu hören. Der systemische Lupus Erythematodes ist im realen Arztleben zwar eine seltene, aber wichtige Differentialdiagnose aus dem Bereich der Rheumatologie. Doch womit beschäftigt sich ein Rheumatologe eigentlich sonst noch? In seinem Wartezimmer finden sich nicht nur Menschen mit Lupus oder dicken Gelenken, sondern Patienten mit den unterschiedlichsten Autoimmunerkrankungen. Je nachdem, welches Rädchen im Immunsystem gerade defekt ist, reichen die Symptome von Wirbelsäulenversteifung bis hin zu Nierenversagen.

In der Therapie hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Vor allem die Biologicals (z.B. CD20-Antikörper oder Interleukin-Inhibitoren), die als spezielle, zielgerichtete Antikörper und Proteine an bestimmten Stellen im Immunsystem eingreifen, helfen heute Patienten, denen früher nur die langfristige Einnahme von Cortison mit seinen vielen Nebenwirkungen übrig blieb.

Infos zur Rheumatologie oder zu Studentenprogrammen finden sich auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie.