Jeden Tag ein Ei und Ostern auch mal zwei!?

Alle Jahre wieder stolpert man über die Frage, was Eier noch mal mit Ostern zu tun haben. Diese Ungewissheit hält die Einwohner Deutschlands jedoch anscheinend nicht vom Verzehr der weiß-gelben Versuchung ab, denn um Ostern herum erhöhen sie ihren wöchentlichen Konsum von durchschnittlich 4 auf 7 Eier. Doch ist das eigentlich gesund?

Die biologische Wertigkeit des Volleis ist gerade wegen seines Anteils an essentiellen Aminosäuren sehr hoch. Es liefert zudem einige Vitamine (u.a. A, D, E, K, Folsäure) und Zink. Viel diskutiert wird dagegen das reichlich enthaltene Cholesterin. Gemeinsam mit Tabakrauchen, arterieller Hypertonie und Diabetes mellitus gehört die Hyperlipoproteinämie zu den Hauptrisikofaktoren für Atherosklerose.

Das Fazit bisheriger Studien: Ein gesunder Erwachsener mit einer ausgewogenen Ernährung kann bis zu 5 Hühnereier wöchentlich essen, ohne dadurch sein kardiovaskuläres Risiko zu erhöhen. Aus diesen Ergebnissen lässt sich keine pauschale Empfehlung ableiten, wie viele Eier für ein bestimmtes Individuum gut sind – gesünder als Schokoeier sind sie aber allemal.