Move your body!

Lange Tage (und Nächte) in der Bibliothek und auf engen Hörsaalbänken hinterlassen auf Dauer ihre Spuren. Tatsächlich kann sich Bewegungsmangel aber nicht nur negativ auf den Körper auswirken, sondern auch auf die Psyche. 

So zeigte eine 2017 veröffentlichte prospektive Kohortenstudie aus Norwegen, dass etwa 12% der im Verlauf der Studie auftretenden Depressionen bei Erwachsenen bereits durch 1 Stunde körperliche Aktivität pro Woche vermeidbar gewesen wären. Auch in der entsprechenden EU-Leitlinie werden die zahlreichen Vorteile körperlicher Aktivität betont, u.a. ein geringeres Risiko für Depressionen, Demenz, kardiovaskuläre Erkrankungen und maligne Tumoren. Sie empfiehlt für Kinder mind. 1 Stunde und für Erwachsene mind. 30 Minuten körperliche Betätigung mäßiger Intensität pro Tag. Dabei gilt jedoch: Jegliche Bewegung ist besser als gar keine, auch wenn man das Mindestziel nicht immer erreicht.

Also nimm dir Zeit für Bewegung und tu dir damit selbst etwas Gutes, auch in stressigen Phasen des Studiums!

Mehr zum Thema Trainingseffekte und physiologische Anpassungen bei körperlicher Belastung findest du übrigens im Kapitel Leistungsphysiologie.