Ins Ausland mit Ärzte ohne Grenzen e.V.

Viele Medizinstudierende spielen mit dem Gedanken, später einmal bei Nothilfeorganisationen wie bspw. Ärzte ohne Grenzen mitzuarbeiten – vielleicht bist ja auch du unter ihnen. Ob man selbst für einen solchen Einsatz geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab.

So sollte man sich z.B. darüber bewusst sein, dass man für einen längeren Zeitraum von zumeist 9–12 Monaten in einem fremden, häufig politisch instabilen Land mit extrem hoher Verantwortung unter teilweise widrigen Bedingungen arbeitet. Hierfür ist es natürlich wichtig, dass man bereits eine Menge praktische Erfahrung, vorrangig in Chirurgie, Notfallmedizin, Infektiologie, Gynäkologie oder Pädiatrie, gesammelt hat. Wichtig sind außerdem viel Improvisationstalent und natürlich die (physische wie psychische) Eignung für Reisen in ferne Länder.

Finanziell lohnend ist die Arbeit bei Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen natürlich nicht, aber in persönlicher Hinsicht ist eine solche Erfahrung unglaublich bereichernd und damit wohl einfach unbezahlbar :-)

Wenn du mehr über die Mitarbeit in einem solchen Projekt erfahren willst, kannst du dich über die Homepage von Ärzte ohne Grenzen informieren oder am besten direkt an einem der regelmäßig in vielen deutschen Städten stattfindenden Infoabende teilnehmen. Dort erzählen dir Ärzte von ihren Erfahrungen im Einsatz und beantworten alle deine Fragen.