Hello Sunshine, my old friend...

Das launische Aprilwetter scheint endgültig vorüber; die Wiesen und Parks sind wieder voll mit sonnenbadenden Menschen. Was passiert eigentlich genau, wenn Sonnenstrahlen auf unsere Haut treffen? Warum lässt das unseren Teint dunkler, unsere Stimmung jedoch heller werden?

Sonnenstrahlen enthalten Strahlungsenergie (v.a. UV-B), die das Melanin in den Melanozyten zum Schwingen bringt, woraufhin diese die potentiell DNA-schädigende Strahlung in harmlose Wärmestrahlung umsetzen. Zusätzlich stimuliert UV-B (und in geringerem Maße auch UV-A) die Melanogenese, d.h. es ist mehr Melanin vorhanden, der Teint wird dunkler.

Neben den Melanozyten reagiert auch das in der Haut gespeicherte 7-Dehydrocholesterin, das durch die UV-Strahlung in die Vitamin-D-Vorstufe Cholecalciferol gespalten wird. Vitamin D beeinflusst neben dem Calcium- und Phosphathaushalt auch die Serotonin-, Dopamin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn. Diese Neurotransmitter spielen eine wichtige Rolle für die Stimmung und können bei Mangel zu depressiven Störungen führen.

Hast du Lust, dir diese Zusammenhänge nochmal in Ruhe durchzulesen?

Haut (in AMBOSS)

Vitamin D (in AMBOSS)

Neurotransmitter (in AMBOSS)

Hier (ncbi.nlm.nih.gov) kannst du dich tiefergehend über die Beeinflussung von UV-Strahlung auf die Stimmung informieren.