Da steht die Welt Kopf!

Die vermeintliche Größe und wahrgenommene Entfernung eines Objekts ändern sich, wenn man es vornübergebeugt durch seine eigenen Beine betrachtet!

Muss man zwar nicht machen, interessant ist es trotzdem. Dieses Phänomen hat mit der Propriozeption zu tun, die ständig Informationen über die aktuelle Körperposition liefert und dabei hilft, Entfernung und Größe eines Gegenstands einzuschätzen. Seit wir gelernt haben zu stehen und zu gehen – was wir ja zumeist mit erhobenem Haupt tun – ist unser aufrechter Körper quasi die Referenz für Wahrnehmung und Koordination: beim Greifen nach der verdienten Tasse Cappuccino ebenso wie beim Fangen eines Balls. Drehen wir das Blickfeld um 180° und ändern dabei auch noch unsere Körperhaltung stehen nicht nur wir, sondern auch unsere Wahrnehmung Kopf! Aber was war denn eigentlich nochmal diese Propriozeption? Und wie und wo werden gleich wieder Seheindrücke verschaltet? Antworten auf diese Fragen findet ihr unter folgenden Links:

Visuelles System in Amboss

Taktiles System in Amboss

Wer andere auf den Kopf stellte, um diese Ergebnisse zu erforschen, kannst du hier (sciencedirect.com) nachlesen.