Revised chapters

Richtig impformiert sein: Neuer STIKO-Impfkalender online!

Bei den 2018 aktualisierten STIKO-Empfehlungen hat sich einiges getan: So wird bspw. jetzt empfohlen, auch Jungen gegen HPV zu impfen – wir berichteten darüber.

Der aktuelle Impfkalender (auch als PDF verfügbar) gibt eine gute Übersicht über die momentan empfohlenen Standardimpfungen. Außerdem sind selbstverständlich in allen entsprechenden Kapiteln die Impfempfehlungen aktualisiert worden.

Und für besonders Wissbegierige: Hier gibts Details über aktuell verfügbare Impfstoffe.

Suchtmedizinische Reihe, Episode 2: “Tu mal lieber die Möhrchen” war einmal

"Marihuana ist nicht gut!", sang Helge Schneider noch vor 16 Jahren. Dieses Mantra ist aber nicht mehr uneingeschränkt haltbar: Seit März 2017 ist die Verordnung cannabishaltiger Arzneimittel in Deutschland möglich.

Welche Voraussetzungen müssen dabei beachtet werden? Welche Präparate stehen zur Verfügung und für welche Erkrankungen besteht bisher eine nachgewiesene Evidenz? Alle Antworten finden sich im folgenden Kapitel: Medizinische Verwendung von Cannabis

Über eine Studie zum Zusammenhang von Cannabiskonsum und Ketoazidose bei Typ-1-Diabetikern diskutierten wir vor kurzem im Studientelegramm Nr. 52.

Narkolepsie: Opioide zum Wachbleiben?

Müdigkeit ist eine typische Nebenwirkung von Opioiden. Es scheint paradox, dass gerade diese Substanzklasse gute Wirksamkeit in der Therapie der Narkolepsie verspricht.

Durch einen Mangel an Hypokretin-produzierenden Neuronen leiden Patienten mit Narkolepsie an einer gestörten Schlaf-Wach-Regulation mit ausgeprägter Tagesschläfrigkeit. Eine Studie im Science Translational Medicine zeigte nun im Tierversuch, dass eine langfristige Behandlung mit Morphin die Hypokretin-Produktion steigern und positive Auswirkungen auf Kataplexien haben könnte. Auch die derzeit empfohlene Therapie u.a. mit Ritalin, Natrium-Oxybat (“Liquid Ecstasy”) und weiteren Psychostimulanzien ist spannend.

Infos zur Narkolepsie (Inhalte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)) gibt es hier:

Symptome und Klinik der Narkolepsie

Medikamentöse Therapie der Narkolepsie bei Erwachsenen

Medikamentöse Therapie der Narkolepsie bei Kindern


Linksappendizitis – Was tun?

Der akute Unterbauchschmerz ist ein typisches Krankheitsbild in der Notaufnahme. Dass es sich bei der sog. Linksappendizitis meist nicht um einen Situs inversus handelt, ist wohl den meisten klar: Rechtsseitig stellt die Appendizitis, linksseitig hingegen eine Divertikulitis eine wahrscheinliche Diagnose dar.

Wie jedoch sieht die stadiengerechte Therapie der Divertikulitis aus? Welche Maßnahmen sollten neben der antibiotischen Behandlung durchgeführt werden? Ist eine ambulante oder stationäre Therapie indiziert? Hilfestellungen haben wir zusammengefasst:

Klassifikation von Divertikulose und Divertikulitis

Ambulantes und stationäres Management der Divertikulitis

Stationäre Antibiotikatherapie bei Divertikulitis


Suchtmedizinische Reihe, Episode 1: “Doctor please, some more of these!”

Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen oder Intoxikationen stellen alle medizinischen Fachgebiete vor Herausforderungen. Nach der umfangreichen Überarbeitung unserer suchtmedizinischen Themen in AMBOSS möchten wir daher regelmäßig praktisch relevante Inhalte zu dem Thema vorstellen. Den Anfang macht die Benzodiazepinabhängigkeit, die die Rolling Stones schon in den Sechzigern in “Mother’s Little Helper” besangen.

Trotz zunehmendem Problembewusstsein und strenger Indikationsstellung ist das Thema auch mehr als 50 Jahre später noch aktuell. Praxisanleitungen zum Ausschleichen, zum Management von Entzugssymptomen und viele weitere Infos finden sich hier:

Ausschleichschemata im Benzodiazepinentzug

Medikamentöse Therapie im Benzodiazepinentzug

Männlich, 25, schlank, mit plötzlicher Atemnot

So oder so ähnlich präsentiert sich der Modellpatient mit Spontanpneumothorax. Aber was verbirgt sich bspw. hinter dem Menstruationspneumothorax? Und wo befindet sich das “Safe Triangle”?

Wir haben das Kapitel “Pneumothorax” komplett überarbeitet und an die aktuelle Leitlinie angepasst. Zahlreiche neue Röntgenbilder, Illustrationen und praktische Empfehlungen zum Management warten darauf, entdeckt zu werden:

Diagnostik des Pneumothorax

Thoraxdrainage bei Pneumothorax

Präklinische Versorgung des Spannungspneumothorax

Stolpersturz bei einliegender Hüftprothese – Was nun?

Ein Klassiker in der Facharztprüfung ist die periprothetische Femurfraktur beim alten Menschen. Für eine möglichst optimale Vorbereitung auf diesen Fall haben wir neben dem indizierten diagnostischen Vorgehen bei Femurschaftfrakturen, sowie den gängigen Therapieoptionen und Nachbehandlungsempfehlungen, auch Klassifikationen periprothetischer Frakturen und frakturspezifische OP-Methoden zusammengestellt.

Tipps und Hilfestellungen für die täglichen Prüfungen im ärztlichen Alltag liefern wir natürlich direkt mit:

Vancouver-Klassifikation nach Duncan und Masri

Vorgehen in der Notaufnahme - Femurfraktur

Therapie der Femurschaftfrakturen

Therapie der distalen Femurfrakturen

Nachbehandlungsschema bei operativ versorgter Femurschaftfraktur

Fit für Orthopädie und Unfallchirurgie

Um den speziellen Problemstellungen orthopädischer und unfallchirurgischer Fälle gerecht zu werden, haben wir in den letzten Monaten viel Liebe in die Erweiterung unserer AMBOSS-Inhalte gesteckt.
Mit einer Struktur, die sich an der Praxis orientiert, möchten wir das Management auch komplexer Krankheitsbilder des Bewegungsapparates erleichtern. So greifen die Inhalte aktuelle Leitlinienempfehlungen auf, illustrieren mögliche OP-Verfahren und enthalten Informationen zur Nachsorge.
Hier als Beispiel die Sprunggelenksfrakturen zum Reinschnuppern:

Sprunggelenksfraktur - Präklinisches Management

Sprunggelenksfraktur - Notaufnahme

Primär konservative Therapie bei Sprunggelenksfrakturen

Primär operative Therapie bei Sprunggelenksfrakturen

Breitkomplextachykardien - Manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht

Monomorph oder polymorph, ventrikulär oder supraventrikulär, schocken oder spritzen? Diese Fragen können im Akutfall manchmal verunsichern und den erforderlichen zügigen Therapiestart verzögern.

Alle Informationen zu Durchführung, Indikationsspektrum und zum Für & Wider der Therapiemaßnahmen finden sich im Kapitel Breitkomplextachykardien - Akutes klinisches Management.

Wem genug Zeit bleibt, sich über supraventrikuläre oder ventrikuläre Genese Gedanken zu machen, helfen folgende Inhalte zur Differentialdiagnostik:

Differenzierungskriterien bei unklarer Breitkomplextachykardie


Asthma bronchiale – Was hilft wirklich?

Stillen bis der Schulbus kommt? Den Hund ins Tierheim geben? Welche präventiven Maßnahmen kann man empfehlen?

Ausführliche Infos über diese und alle weiteren praktischen Aspekte der Erkrankung finden sich nachfolgend:

Prävention des Asthma bronchiale

Stufentherapie bei Asthma bronchiale

Akuttherapie bei Asthmaanfall bzw. Exazerbation

Urlaub auf Rezept

Die Sommerferien sind zu Ende, der Herbst fasst Fuß und wir träumen schon wieder vom nächsten Urlaubstrip im kommenden Jahr.

Passend zum leichten Herbst-Blues und dem Fernweh wurde kürzlich die Helsinki Businessmen Studie veröffentlicht, die zeigt: Langer Urlaub kann lebensverlängernd sein! Stressreduktion, mehr Schlaf und ein gesunder Lebensstil reduzieren das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen.

Welche weiteren Faktoren in der Genese von KHK, pAVK und dem akuten Koronarsyndrom relevant sind, findet sich hier noch einmal übersichtlich zusammengefasst:

Risikofaktoren der KHK

Ätiologie der chronischen pAVK

Pathophysiologie der absoluten Koronarinsuffizienz


Neutropener Patient mit Fieber: Was tun?

Bei anhaltender Neutropenie entwickeln nahezu alle Patienten einen fieberhaften Infekt. Dies stellt einen Notfall dar, bei dem die Devise gilt: Hit hard and early!

Aber mit welchem Antibiotikum? Reicht bei ambulanten Patienten auch eine orale Therapie? Und wann ist bei Neutropenie auch ohne Fieber eine prophylaktische Antibiotikatherapie indiziert?

Leitliniengerechte Empfehlungen mit konkreten Therapieschemata und Handlungsanweisungen finden sich nachfolgend:

Fieber in Neutropenie: Empirische Therapie

MASCC-Score

Infektionsprophylaxe bei Neutropenie

Fahrtauglich nach Herzinfarkt?

Im Klinikalltag kann es überraschen, wenn gebrechliche Patienten ein enormes Selbstvertrauen bezüglich der eigenen Verkehrstauglichkeit aufweisen. Gerade bei schweren kardiovaskulären Erkrankungen kann diese jedoch deutlich eingeschränkt sein. Daher gehört eine ehrliche Aufklärung über die Fahr(un)tauglichkeit auch haftungsrechtlich zu den ärztlichen Aufgaben.

Empfehlungen dazu finden sich in vielen Kardiologiekapiteln, z.B.:

Fahrtauglichkeit bei koronarer Herzkrankheit

Fahrtauglichkeit bei Herzrhythmusstörungen

Fahrtauglichkeit bei Herzschrittmacher und ICD

Aortendissektion: Gezieltes Handeln im Notfall

Stärkster akuter Thoraxschmerz gilt als Leitsymptom für eine Aortendissektion. Im Gegensatz zum akuten Koronarsyndrom ist aber nicht der pathologische Befund des EKGs, sondern vor allem die Zusammenschau der klinischen Symptome und eine Bildgebung wegweisend.

Wie muss dann im Verdachtsfall das klinische Notfallmanagement aussehen?

AMBOSS gibt Hilfestellungen hierzu, u.a. mit Risikoscores zur Ersteinschätzung und Basismaßnahmen zur Abwendung lebensbedrohlicher Verläufe:

Klinisches Management bei Aortendissektion

Aortic Dissection Detection Risk Score

Allgemeine Therapiemaßnahmen bei Aortendissektion

Acne vulgaris – Was tun?

Eine reine, feinporige Haut ist für Viele ein erstrebenswertes Schönheitsideal. Gerade in der Pubertät leiden die meisten Menschen jedoch unter einer milden Form der Acne vulgaris. I.d.R. sistiert die Krankheit im jungen Erwachsenenalter, Narben können aber bleiben.

Welche Therapien kann man Patienten im hausärztlichen Setting anbieten? Was gilt es zu tun, wenn die Erkrankung schwere Ausmaße annimmt? Ab wann sollte die topische Therapie mit Retinoiden eskaliert werden? Und welche stadiengerechte Therapie wird bei Acne inversa empfohlen? Alle Antworten findest du nachfolgend übersichtlich zusammengefasst:

Therapie der Acne vulgaris

Lokale Aknetherapeutika

Acne inversa: Diagnostik und Therapie

Patientenautonomie vs. Fürsorgepflicht bei Demenzpatienten

Der ärztliche Anspruch, über medizinische Maßnahmen an Patienten allein nach eigenem Willen zu verfügen, ist zum Glück seit längerem im Wandel. Was aber, wenn bei Demenzpatienten ein “Shared Decision Making” und ein “Informed Consent” unmöglich sind?

Ein Patentrezept für den Spagat zwischen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den Wünschen von Oberärzten, Angehörigen und Patienten gibt es nicht. Die folgenden Inhalte können aber helfen, Wohl und Würde des Patienten ins Zentrum zu stellen und trotzdem eine klare Haltung zu bewahren:

Patientenautonomie vs. Fürsorgepflicht bei Demenzpatienten

Zeckenalarm in Süddeutschland – Heimaturlaub mit Vorsicht

Aufgrund der weiterhin anhaltenden Hitzewelle freuen sich die deutschen Tourismusverbände: Viele Spontanurlauber verbringen ihre Freizeit diesen Sommer in der Heimat.

Während es die einen eher ans kühle Nass der Ost- und Nordsee zieht, suchen viele andere Abwechslung in den Wäldern und Bergen Süddeutschlands.

Doch gerade hier trifft man diesen Sommer besonders viele Zecken an - das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung berichtete von einem 10-Jahres-Höchststand im süddeutschen Raum. Damit steigt auch das Risiko einer FSME-Infektion deutlich an, sodass eine reisemedizinische Vorbereitung von Patienten bei innerdeutschen Urlauben durchaus sinnvoll ist!

FSME-Impfung

Ätiologie der FSME

Tinnitus – Das Klingeln der Ohren

Ohrgeräusche sind häufig, knapp 25% aller Menschen erkranken mindestens einmal im Leben an einem Tinnitus.

Viele berühmte Persönlichkeiten wie Martin Luther, Vincent van Gogh oder Ludwig van Beethoven schilderten bereits die Auswirkungen und Beeinträchtigungen durch die Chronifizierung der Erkrankung.

Heute weiß man: Je früher eine symptomatische und kausale Therapie begonnen wird, desto höher sind die Chancen auf Heilung oder zumindest Linderung der Alltagsbelastung für die Patienten.

Nachfolgend finden sich Tipps für eine schnelle Diagnosefindung und Therapieeinleitung, um eine Chronifizierung zu vermeiden:

Basis- und erweiterte Diagnostik bei Tinnitus

Therapie bei Tinnitus

Darmkatarrh, Diarrhö, Durchfall – viele Synonyme, ein Symptom.

Durchfallerkrankungen, ein häufiges Symptom in der täglichen Praxis: Knapp ein Drittel der Deutschen leidet jährlich unter einer akuten Diarrhö. Meist selbstlimitierend, suchen viele Patienten erst ihren Arzt auf, wenn die Erkrankung länger als erwartet andauert.

Doch was sind die Ursachen einer Diarrhö? Wann kann ich mich mit einer Basisdiagnostik zufriedengeben und welche “Red Flags” oder Risikogruppen implizieren einen schweren Verlauf? Wann ist welche Erweiterung von Diagnostik und Therapie sinnvoll?

Nützliche Tipps und Informationen finden sich hier:  

Ätiologie von Durchfallerkrankungen

Klinisches Management der akuten Durchfallerkrankung

“Focus, focus, focus!” – Überblick bei der Sepsistherapie

An Sepsis ist einfach alles furchtbar. Nicht nur, dass ihre Definition in gefühlt jährlichem Rhythmus umgeworfen wird. Auch Empfehlungen zu Therapien sind ständig im Wandel. Unterdessen ist die Letalität der Sepsis in Deutschland im EU-Vergleich überdurchschnittlich hoch.

Wo also beginnen, um Licht ins Dunkel zu bringen?

Einen Anfang machen die fünf einfachen Grundsätze der Tarragona-Strategie zur initialen Antibiotikatherapie bei Sepsis. Als nächstes bietet das Sepsis-Studientelegramm einen tabellarischen Überblick über die wichtigsten Studien und deren Ergebnisse (in max. fünf Minuten!).

Und wer jetzt langsam Licht am Ende des Tunnels sieht, findet nachfolgend die Leitlinienempfehlungen zur Therapie: Sepsis - Therapie