Derya Aydin

“Breaking Bad News”: Von der Kunst, schlechte Nachrichten gut zu überbringen

Das Gespräch, in dem die lebensverändernde Diagnose überbracht wurde, ist für viele Patienten rückblickend der wichtigste Moment ihrer gesamten Krankheitsgeschichte.

Wie können Ärzte in der Hektik des Klinik- oder Praxisalltags einen vertrauensvollen Gesprächsrahmen schaffen? Wie lässt sich die Kernbotschaft vermitteln, ohne Patienten zu überfordern oder aller Hoffnung zu berauben?

In Kooperation mit Prof. Jalid Sehouli (Charité Berlin, DGGG) stellen wir zu diesem Thema praktische Checklisten zur Verfügung, die seinem Buch „Von der Kunst, schlechte Nachrichten gut zu überbringen“ entstammen und sowohl für Ärzte als auch für Patienten und Angehörige bestimmt sind:

Breaking Bad News - Checkliste für Ärzte

Breaking Bad News - Checkliste für Patienten

Breaking Bad News - Checkliste für Angehörige

Vitamin-B12-Mangel: Don’t go me on my nerves

Antriebslosigkeit, Schwäche, Kribbeln in den Beinen... schon an den Vitamin-B12-Mangel gedacht?

Dieser bleibt häufig lange unbemerkt und äußert sich oft mit unspezifischen Symptomen. Eine frühzeitige Diagnosestellung und Therapie sind aber essentiell, um irreversible neurologische Schäden zu vermeiden.

Wie können Risikopatienten identifiziert werden? In welcher Dosierung und wie oft muss ich substituieren? Diese und weitere praktische Infos gibt es nachfolgend:

Vitamin-B12-spezifische Diagnostik

Vitamin-B12-Substitution

“See one, do one, teach one!” – Urologische Lehrvideos in AMBOSS

Welche Schritte sind bei der Hydrozelen-Operation zu beachten? Wie sehen die Roboter-assistierten urologischen OPs aus?

Im Rahmen unserer Kooperation mit der GeSRU (German Society of Residents in Urology e.V.) stellen wir unseren Nutzern ab sofort Lehrvideos der wichtigsten urologischen OPs bzw. Interventionen zur Verfügung. Offen, laparoskopisch, mit und ohne Roboter geben die 5–10-minütigen Videos schrittweise Anleitung bei der Durchführung der wichtigsten Eingriffe: Zu den Lehrvideos

Lust auf mehr? Bitte unterstützt uns durch die Teilnahme an der kurzen Umfrage, die jeweils unter den Videolinks zu finden ist!

Fears and Facts: Die Masernimpfung und Autismus

Im Zuge der hitzig geführten Debatte um eine Impfpflicht treten bei manchen Eltern alte Sorgen zum Vorschein: “Könnte die Impfung bei meinem Kind Autismus auslösen?”

Im aktuellen Studientelegramm stellen wir eine Publikation vor, die dieser hartnäckigen Angst Evidenz entgegensetzt und auf die Ärztinnen und Ärzte bei der Beratung verunsicherter Eltern zurückgreifen können:

Weiterlesen im Studientelegramm-Archiv

Wer optimalerweise wann und wogegen geimpft werden sollte, ist im STIKO-Impfkalender genau aufgeführt.

Suchtmedizinische Reihe, Episode 7: “Ist Ecstasy ein Empathogen?”

Die sog. “empathogene” oder “entaktogene” Wirkung des Amphetamin-Abkömmlings Ecstasy bezeichnet das im Rausch typische Gefühl der Selbstakzeptanz und der Harmonie mit Mitmenschen.

Was hat es mit der Droge auf sich, die insb. bei jungen Großstädtern zunehmende Verbreitung findet? Welche Medikamente kann man intoxikierten Patienten zur Beruhigung geben, welche sind eher kontraproduktiv?

Infos zu den Substanzen und Therapiehinweise bei Intoxikation mit Ecstasy und Amphetamin

“Be PrEPared”: Die neuen Möglichkeiten der HIV-Prävention

Mit der Präexpositionsprophylaxe (kurz: PrEP) steht Menschen mit hohem Ansteckungsrisiko ein hocheffektives Medikament zum Schutz vor einer HIV-Infektion und dadurch eine Möglichkeit hin zu mehr gesundheitlicher Selbstbestimmung zur Verfügung.

Da die PrEP auch viele Fragen aufwirft und sie nicht für Jede bzw. Jeden geeignet ist, ist eine gute ärztliche Beratung ohne Vorurteile essentiell! Wir haben unsere Inhalte zur HIV-Infektion umfangreich überarbeitet und geben zur PrEP und allen weiteren Therapieoptionen ausführliche Infos:

HIV-Präexpositionsprophylaxe

HIV-Postexpositionsprophylaxe

Substanzen in der HIV-Therapie

Exkurs: Welche Bedeutung hat die HIV-PrEP eigentlich in Ländern mit hoher HIV-Prävalenz? Das südafrikanische Gesundheitsministerium sieht in der PrEP ein enormes Potential zur Bekämpfung von HIV und unterstützt Verordnende auf der Website “MyPrEP” mit Beratungsleitfäden und praktischen Checklisten. Be PrEPared!

Neulich im Nachtdienst: “Der Patient hat sich den Katheter gezogen!”

Wenngleich die Anlage eines Blasenkatheters häufig vom Pflegepersonal übernommen wird, ist sie auch eine ärztliche Grundfertigkeit. Wer lange keinen mehr gelegt hat, findet hier genaue und bildreiche Anleitungen sowie alle weiteren Empfehlungen, bspw. zur Auswahl der richtigen Größe sowie natürlich alle (Kontra-)Indikationen:

Anlage eines transurethralen Blasenkatheters

Indikationen zur Anlage eines Blasenkatheters

Handhabung und Pflege eines Blasenkatheters

(Für Fortgeschrittene und Urologen: Auch für die Anlage suprapubischer Katheter geben wir eine genaue Anleitung und Infos!)

Ileus – Nicht immer ein mechanisches Problem

Es ist Freitagnachmittag, in Raum 3 der Notaufnahme ist traditionell kurz vor dem Wochenende ein Patient mit V.a. Ileus eingetroffen. Nun gilt es, diagnostisch gezielt zu klären: Notfalloperation oder konservativer Therapieversuch?

Im Kapitel “Ileus” erläutern wir, wie zwischen mechanischem und funktionellem Ileus unterschieden werden kann und welche Basistherapie jeder Ileuspatient benötigt, bis der Fall geklärt ist.

Trauma-Fokus: Röntgen oder nicht Röntgen? Das ist hier die Frage!

Das Umknicktrauma des Sprunggelenks gehört zum Tagesgeschäft einer jeden unfallchirurgischen Notaufnahme. Häufig stellt sich die Frage, ob eine Röntgenuntersuchung zielführend ist. Eine schnelle Entscheidungshilfe bieten hierbei die Ottawa-Ankle-Rules: Bei konsequenter Anwendung kann die Zahl der Röntgenuntersuchungen aufgrund einer OSG-Distorsion um 15–40% reduziert werden!

Ottawa-Ankle-Rules

Bandverletzungen des oberen Sprunggelenkes

Pilotprojekt: Die DGVS-Leitlinie zu Gallensteinleiden in AMBOSS

Empfiehlt die Leitlinie eine Cholezystektomie auch bei schmerzhaftem Gallenblasensludge?

Wann muss bei Gallensteinleiden an seltene Ätiologien gedacht werden?

Zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um Gallensteinleiden bieten wir nun die Möglichkeit, noch tiefer einzutauchen! Im Rahmen unserer Kooperation mit der Fachgesellschaft DGVS veröffentlichen wir die S3-Leitlinie “Prävention, Diagnostik und Behandlung von Gallensteinen” im AMBOSS-Format.

Das erleichtert unseren Nutzern die Anwendung der Empfehlungen und gibt ihnen die Möglichkeit zur Mitwirkung: Über den Feedback-Button sind Nutzer herzlich eingeladen, direkt zu inhaltlichen oder formalen Aspekten der Leitlinie Wünsche, Kritik und Anregungen zu äußern. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zur DGVS-Leitlinie

Trauma-Fokus: Diese Schraube sitzt nicht locker!

Die Herbert-Schraube ist aus der heutigen Handchirurgie nicht mehr wegzudenken. 1977 wurde sie von Timothy J. Herbert erfunden und erweist sich seitdem insb. bei der operativen Versorgung der Kahnbeinfraktur, die die häufigste Fraktur der Handwurzelknochen darstellt, als wertvolle Hilfe.

Konkrete Therapieempfehlungen – mit oder ohne Schraube – finden sich hier:

Operative Therapie der Kahnbeinfraktur

Konservative Therapie der Kahnbeinfraktur

Noch mehr Praxisbezug gefällig?

Klinischer Fall einer Kahnbeinfraktur

Gyn-Fokus: Rechtsseitige Oberbauchschmerzen in der Schwangerschaft

Eine schwangere Patientin wird von ihrer niedergelassenen Gynäkologin in den Kreißsaal geschickt. Auf der Einweisung steht: “Rechtsseitige Oberbauchschmerzen DD HELLP-Syndrom”. Aber woran könnte die Patientin noch leiden? Und wie gehe ich vor?

Alle Infos zum Management hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen lassen sich im neu überarbeiteten Kapitel nachlesen:

HELLP-Syndrom

HELLP-Syndrom - Differentialdiagnosen

Therapie bei hypertensiver Schwangerschaftserkrankung

Es blutet und blutet aus der Nase

Nasenbluten ist i.d.R. eine Bagatelle. Aber was ist, wenn die Blutung nicht aufhört oder wenn es sich um einen Säugling handelt? Wir erklären Sofortmaßnahmen für Arbeit und Zuhause sowie bei anhaltender Epistaxis das weitere Vorgehen in der Notaufnahme:

Allgemeine Sofortmaßnahmen bei Nasenbluten

Vorgehen in der Rettungsstelle bei schwerer Nasenblutung

Harnsäuresenkung: Wie geht das und wer braucht's?

Bei der medikamentösen Harnsäuresenkung stellen sich einige Fragen. Erhalten nur Patienten nach Gichtanfall Allopurinol? Ab wann sollte auch die asymptomatische Hyperurikämie behandelt werden?

Außerdem zu beachten: Bei Therapiebeginn droht eine Exazerbation, weshalb die Senkung unbedingt einschleichend und unter Colchizinschutz begonnen werden sollte. Mehr Infos

Schilddrüsenwerte und Polypharmazie

Bei TSH-Veränderungen in der routinemäßigen Blutuntersuchung lohnt sich ein Blick auf die Medikamentenliste. Denn nicht nur Amiodaron kann die Schilddrüsenhormone beeinflussen! Wir zeigen die häufigsten Wirkstoffe mit Schilddrüseneinfluss und geben therapeutische Ratschläge dazu, wann man TSH-Veränderungen tolerieren kann bzw. das Medikament absetzen oder eine Substitutionstherapie beginnen sollte: Mehr Infos