“Heilige Krankheit” Epilepsie – kein Grund zur Panik!?

Schon im 4. Jahrhundert v. Chr. vermutete man in den hippokratischen Schriften hinter der “heiligen Krankheit” Epilepsie eine organische Ursache und war sich der hohen Letalität eines Status epilepticus bewusst.

2.400 Jahre später ist die Genese vieler Krampfanfälle immer noch unbekannt. Auch löst der Gedanke an einen epileptischen Krampfanfall in Ambulanz oder auf Station bei einigen Ärzten Unbehagen aus.

Es gibt jedoch gute Möglichkeiten, um präventiv und therapeutisch effektiv (re)agieren und verheerende Folgen eines Status epilepticus abwenden zu können. Um für diese Situation bestens gewappnet zu sein, finden sich nachfolgend Hilfen für ein strukturiertes Vorgehen im Notfall, die präventive Dauermedikation und passende Dosierungen im Krampfanfall für Kinder und Jugendliche:

Antikonvulsive Stufentherapie des Status epilepticus

Medikamentöse Anfallsprophylaxe

Dosierungsvorschläge für Benzodiazepine und Antikonvulsiva beim juvenilen Krampfanfall