Alle Achtung, James!

Jährlich am 11.04. ruft die “European Parkinson’s Disease Association” mit Unterstützung der WHO den Welt-Parkinson-Tag aus. Sie macht damit auf das Leiden von Betroffenen aufmerksam, würdigt Erkenntnisse neuerer Forschung sowie natürlich den Erstbeschreiber der Erkrankung: James Parkinson.

Seit dieser seinen Artikel “An Essay on the Shaking Palsy” (Eine Abhandlung über die Schüttellähmung) 1817 veröffentlichte, ist von der L-Dopa-Therapie bis hin zur tiefen Hirnstimulation ein breites Spektrum therapeutischer Optionen etabliert worden. Dennoch ist die Erkrankung auch nach mehr als 200-jähriger Bekanntheit noch unheilbar.

Umso wichtiger ist das Verständnis für den Umgang mit den Patienten, die Wahl der richtigen Parkinson-Medikamente und die Kenntnis der Therapieoptionen beim Auftreten psychischer Begleitsymptome.

Aktuelle und leitliniengerechte Informationen und Empfehlungen dazu finden sich hier:

Stadienabhängige Therapie des idiopathischen Parkinson-Syndroms (in AMBOSS)

Therapie von psychischen und Verhaltenssymptomen bei Morbus Parkinson (in AMBOSS)

Zur Original-Publikation von J. Parkinson:

An Essay on the Shaking Palsy (Journal of Neuropsychiatry and Clinical Neurosciences)