Bluttransfusion: Better safe than sorry

Über 4 Millionen Erythrozytenkonzentrate werden jährlich in Deutschland gesammelt. Während das Risiko für die Übertragung von HIV und Hepatitis C in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten unterhalb von 1 zu 5 Millionen gesenkt werden konnte, kommt es noch immer bei durchschnittlich einer von 2.000 Transfusionen zu Verwechslungen. Und selbst wenn alles vorschriftsmäßig kontrolliert wurde, bleibt ein Restrisiko für Transfusionszwischenfälle bestehen.

Trotz dieser Gefahren kann die Sorge um einen Patienten mit niedrigem und/oder fallendem Hämoglobinwert dazu führen, dass eine Transfusion ohne “harte” Indikation erfolgt. Ab welchem Hb-Wert wird eigentlich eine Erythrozytentransfusion in der Leitlinie empfohlen? Kann ein Hb von 7 g/dL noch toleriert werden? Wie lassen sich Verwechslungen vermeiden? Und ist ein Erwärmen der aus dem Labor erhaltenen Erythrozytenkonzentrate vor der Transfusion notwendig? Alles Wichtige zum Auffrischen dieser Themen findet sich in den folgenden Links.

Indikationsstellung zur EK-Transfusion (in AMBOSS)

Transfusion von Erythrozytenkonzentraten - Klinische Anwendung (in AMBOSS)

Querschnittsleitlinie Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten (Bundesärztekammer)