Was empfehlen bei Bandscheibenvorfall?

Bandscheibenvorfälle sind eine der häufigsten Ursachen für spezifischen Kreuzschmerz. Nicht selten wird man vor die Frage gestellt, ob eine OP indiziert ist oder nicht. Nach den Leitlinien sollte bei Vorhandensein von “Red Flags” eine OP angestrebt, bei Fehlen zunächst ein konservatives Prozedere versucht werden. Viele Patientenfälle befinden sich allerdings in einem Graubereich, weil sie sich nicht klar einer der beiden Therapieoptionen zuordnen lassen. Gerade bei diesen Patienten ist der Leidensdruck hoch. Umso notwendiger ist es, sie intensiv über die Gleichwertigkeit der Therapieoptionen aufzuklären und so viel wie möglich in die Therapieentscheidung einzubeziehen.
Tiefergehende Informationen finden sich in den Leitlinien der DGN, DGU und DGOOC und in der nationalen Versorgungsleitlinie “Kreuzschmerz” sowie im AMBOSS-Kapitel.

Therapie des Bandscheibenvorfalls ( konservativ oder operativ) in AMBOSS

S3-Leitlinie Kreuzschmerz  (Nationale Versorgungsleitlinie)

S2k-Leitlinie zur konservativen und rehabilitativen Versorgung bei Bandscheibenvorfällen mit radikulärer Symptomatik (DGOOC)

S2k-Leitlinie Lumbale Radikulopathie (DGN)