Suchtmedizinische Reihe, Episode 6: “Kokainschwemme”

Seit Jahren steigt die Menge an weltweit sichergestelltem Kokain an. Damit einhergehend ist die Droge längst nicht mehr nur hochkarätigen Partygesellschaften vorbehalten. Welche Mittel gegeben werden können, um überdosierte Patienten in der Notaufnahme “runterzubringen” oder vegetativen Entgleisungen entgegenzusteuern, lässt sich hier nachlesen: Therapie der Kokainintoxikation

Happy Valentine’s day – I got you something!

Eine junge Patientin mit nächtlichem Juckreiz und Kratzspuren in den Körperfalten? Schon an die Krätzmilbe gedacht? Die Skabies ist nicht unbedingt ein Phänomen schlechter Hygiene: Gerade bei gepflegten Personen können die Hautbefunde subtil sein und die Diagnosefindung erschweren. Da Sex zu den häufigsten Übertragungswegen zählt, ist die Infektion mit dem Spinnentier unter jungen, sexuell aktiven Menschen keine Seltenheit.

Wie gibt man die Antiscabiosa? Was tun, wenn der Juckreiz persistiert? Und wie muss man Patienten bzgl. Klamotten, Bettwäsche und Kontaktpersonen unterweisen?

Skabies - Therapieschemata

Therapiebegleitende Maßnahmen bei Skabies (Krätze)

Suchtmedizinische Reihe, Episode 5: Permanent online

Wer einmal versucht hat, seine Internetnutzung zu reduzieren, dem wird klar sein: Auch Verhaltensweisen können Charakteristika einer Abhängigkeit erfüllen. Wo ist die Grenze zur Sucht? Wie kann man die Störungsbilder diagnostisch einordnen? Und wie hilft man Betroffenen und Angehörigen? Mehr zum Thema substanzungebundener Abhängigkeiten findet sich in unserem überarbeiteten Kapitel: Verhaltensabhängigkeiten

Suchtmedizinische Reihe, Episode 4: Schall und Rauch

Das neue Jahr ist noch jung und somit sind es auch die guten Vorsätze. Neben “Mehr Sport machen” ist einer der Spitzenreiter “Mit dem Rauchen aufhören”.

In unserem Kapitel finden sich praktische Tipps zur Unterstützung für “Quitter” (Die medikamentöse Rauchentwöhnung), alle relevanten Warnhinweise für Raucher (Gesundheitliche Schäden durch Rauchen) und Hinweise dazu, wie die manchmal proklamierten protektiven Effekte des Tabakkonsums zu bewerten sind.

Sepsis auf der Intensivstation – Was tun?

Die Leberteilresektion ist geschafft, der Patientin geht es den Umständen entsprechend gut und sie ist auf der Intensivstation bestens versorgt.

Nach drei Tagen zeigt sich während der Visite bei blandem OP-Situs eine progrediente Rötung an der Einstichstelle des ZVK. Die Patientin wirkt verwirrt und weist eine erhöhte Temperatur auf. Verdachtsdiagnose: Eine Katheter-assoziierte Infektion. Welches Vorgehen ist nun empfohlen?

Infos zum Management der Katheter-assoziierten Sepsis und den Prinzipien der antibiotischen Therapie bei Intensivpatienten finden sich gesammelt hier:

Katheter-assoziierte Sepsis

Initialtherapie bei Kathetersepsis

Antibiotische Therapie auf der Intensivstation

Verbessert Fallschirmnutzung das klinische Outcome nach Sprung aus einem Flugzeug?

Nicht für alle sinnvollen Maßnahmen besteht Evidenz. Eine kürzlich publizierte, wunderbar selbstironische Studie untersuchte daher die obige Fragestellung. Selbstverständlich randomisiert-kontrolliert, nach allen Regeln der Kunst.

Weiterlesen im Studientelegramm…

Tipp für die mobilen App-Versionen: Sollten Links im Feed nicht funktionieren, bitte die Bibliothek aktualisieren!

Duale- und Triple-Therapie bei KHK: Übersicht über aktuelle Standards

Wie lange sollte man nach einem Koronarstenting eine duale Thrombozytenaggregationshemmung durchführen? Wann nimmt man Ticagrelor und wann doch besser Clopidogrel? Die Art des Stents ist mittlerweile jedenfalls egal!

Die entsprechenden Empfehlungen der Fachgesellschaften haben sich in den letzten Jahren mehrfach geändert. Den aktuellen Stand haben wir herausgearbeitet: Duale Thrombozytenaggregationshemmung

Empfehlungen bei zusätzlicher Indikation zur Antikoagulation gibt es hier: Dual- und Triple-Therapie bei KHK

Suchtmedizinische Reihe, Episode 3: Früher “Pervitin”, heute “Crystal Meth”

Der Amphetaminabkömmling "Crystal Meth" findet eine zunehmende Verbreitung in Deutschland, gerade in kleineren Städten und ländlicheren Regionen im Südosten nimmt der Konsum zu. Das Suchtpotential ist extrem hoch und für viele der Beginn eines rasanten Abstiegs. Bei Kontakt mit Konsumenten sollten Ärzte die häufigen und schweren somatischen Folgeschäden im Blick haben und diagnostisch abklären.

Die Empfehlungen der S3-Leitlinie zum Management der Methamphetamin-Intoxikation und -abhängigkeit haben wir nachfolgend zusammengefasst: Methamphetamin

Die Kunst der richtigen Risikokommunikation

Eine ungeschickte Risikokommunikation kann mitunter große (negative) Auswirkungen nach sich ziehen: So gab das britische Komitee für Arzneimittelsicherheit 1995 eine Eilmeldung heraus, dass orale Kontrazeptiva der 3. Generation das Thromboserisiko im Vergleich zu den Vorgängerpräparaten verdoppeln.

Die folgende Verunsicherung der Bevölkerung mit Pillenstopps- und wechseln führte u.a. zum starken Anstieg von unerwünschten Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüchen, sodass die Meldung letztlich mehr geschadet als genutzt hat.

Weitere spannende Beispiele und hilfreiche Tipps, wie man Risiken besser vermitteln kann, haben wir in Zusammenarbeit mit der AG Risikokompetenz (Charité Berlin) herausgearbeitet.


Gewichtsreduktion an Weihnachten: Gans oder gar nicht?

Passend zu den Feiertagen teilt das British Medical Journal eine gute Nachricht mit: Weihnachten geht auch ohne Winterspeck!

In einer randomisierten, kontrollierten Studie an 272 Erwachsenen konnte eine Gewichtszunahme über die Feiertage verhindert und sogar eine leichte Gewichtsreduktion herbeigeführt werden. Dies gelang durch regelmäßiges Wiegen der Teilnehmer sowie über eine gezielte Beratung zu Ernährungsgewohnheiten und zu sportlichem Ausgleich.

Wer also auf Plätzchen, Glühwein und den Weihnachtsbraten nicht verzichten und trotzdem ohne zusätzlichen Ballast ins neue Jahr starten möchte, für den haben wir mit der Winter Weight Watch Study die passende Weihnachtslektüre gefunden! Einen BMI-Rechner gibt’s übrigens auch in AMBOSS.

Wir wünschen euch einen guten Appetit und schöne Weihnachtsfeiertage!

Antibiotika bei Tonsillitis gezielt einsetzen!

Junger Mann mit Fieber, Husten und Stippchen auf den Tonsillen... Streptokokkenangina oder doch nur ein Virus? Antibiotikum geben oder Abwarten?

Die Erkältungssaison führt viele Halsschmerzpatienten in die allgemeinärztliche Praxis. Damit die Verschreibung von Antibiotika zielgerichtet und sinnvoll erfolgen kann, empfiehlt sich der Einsatz des Centor- und McIsaac-Scores: Scoring-Systeme zur Differenzierung einer Tonsillitis

Empfehlenswerte Therapeutika bei Streptokokkenangina, deren Dosierungen und weiter Beachtenswertes zur Anwendung findet sich hier: Antibiotikatherapie bei Streptokokken-Tonsillopharyngitis

Influenzasaison 2018/2019 – Last call

Die Influenza-Saison beginnt i.d.R. mit dem Jahreswechsel. Wer das hier liest, gehört mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Berufsgruppe, für die seitens der STIKO eine klare Impfempfehlung vorliegt – nicht primär zum Eigenschutz, aber zum Schutz der Patienten. Gerade weil Impfthemen stets zu Diskussionen führen, ist ein Verständnis über die diesjährigen Impfstoffe und die Kenntnis der allgemeinen (Kontra-)Indikationen bei der Grippeimpfung wichtig:

Influenza-Impfstoffe der Saison 2018/2019

Grippe-Impfung