Akuter Harnverhalt und Anurie auf Station. Was jetzt?

“Der Patient hat keine Ausscheidung” – ein Szenario, mit dem Ärzte aller Disziplinen konfrontiert werden. Akuter Harnverhalt oder doch eine Anurie bei Nierenversagen? Die forsche Gabe von Diuretika, “um die Nieren zu spülen”, wird heutzutage nicht mehr empfohlen. Vor der Therapie steht die Diagnostik mit Sonographie und Labor zur Ursachenforschung an. Hilfestellungen zur sonographischen Diagnostik und Einleitung der passenden Therapie bieten unsere folgenden Inhalte:

Harnblasensonographie - Untersuchungsvideo

Nierensonographie - Untersuchungsvideo

Therapie des akuten Nierenversagens

DGIM - Klug entscheiden in der Nephrologie

Phenprocoumon, Apixaban, Dabigatran, Edoxaban, Rivaroxaban … zu viele Optionen bei der therapeutischen Antikoagulation?

Früher hieß es “Marcumar oder Heparin”. Mit den direkten oralen Antikoagulantien wird das Thema Antikoagulation unübersichtlicher. Im klinischen Alltag sollte die Wahl bei Vorhofflimmern, Lungenembolie und Co. aber dennoch nicht zur Qual werden. Zum Teil sind die Optionen gleichwertig; es kristallisieren sich aber auch immer mehr Vor- und Nachteile der einzelnen Substanzen heraus. Zum Auffrischen gibt es hier ein paar interessante Links:

Therapeutische Antikoagulation mit DOAK in AMBOSS

HOMe-AMBOSS-Studientelegramm: Die Qual der Wahl: Welches Antikoagulans zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern?

Direkte orale Antikoagulanzien (KBV in Wirkstoff Aktuell 10/2017)

Update 2018 der Paul-Ehrlich-Gesellschaft zur parenteralen Antibiotikatherapie

Unter Beteiligung zahlreicher Fachgesellschaften wurde die S2k-Leitlinie "Kalkulierte parenterale Initialtherapie bakterieller Erkrankungen bei Erwachsenen – Update 2018" veröffentlicht. Dort finden sich aktuelle Empfehlungen quer durch alle Fachgebiete, z.B. zu Pneumonien, Peritonitiden, Knocheninfektionen, Harnwegsinfekten oder Bissverletzungen. Wir gleichen unsere Inhalte aktuell kritisch mit den Empfehlungen ab und sind gespannt auf die Neuerungen.

 

S2k-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft bei AWMF online

Beispielinhalt: Antibiotische Therapie der AECOPD in AMBOSS

Reminder: Agranulozytose nach Einnahme von Metamizol

Obwohl den Studierenden im Medizinstudium die Agranulozytose als unerwünschte Arzneimittelwirkung im Zusammenhang mit Metamizol eingeschärft wird, kann man gerade im hektischen Stationsalltag nicht zu oft daran erinnern. Insbesondere bei Unverträglichkeit/Kontraindikationen gegenüber NSAR oder wenn durch Paracetamol keine ausreichende Analgesie zu erwarten ist, stellt Metamizol eine effektive Alternative dar. Auch wenn es sich bei der Agranulozytose um eine seltene unerwünschte Nebenwirkung von Metamizol handelt, so ist sie dennoch lebensbedrohlich und sollte deshalb immer Hinterkopf behalten werden.

Drug Safety Mail 2017-37 (Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft)

Metamizol in AMBOSS

Schwangerschaft, Kinderwunsch und Multiple Sklerose. Was gibt es zu bedenken?

Steigert Schwangerschaft das Schubrisiko? Welche Substanzen sind überhaupt bei Kinderwunsch zugelassen? Wir haben die wichtigsten Antworten zu diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Multiple Sklerose zusammengetragen. Neben allgemeinen Informationen finden sich in dem Kapitel auch neue hochspezifische Therapieempfehlungen für in der Neurologie tätige Ärzte.

Schwangerschaft und Multiple Sklerose 

Pädiatrische Multiple Sklerose

Diagnostisches Vorgehen bei Multipler Sklerose 

Schubtherapie der Multiplen Sklerose 

Wirkstoffe der verlaufsmodifizierenden Therapie der Multiplen Sklerose

Opioidabhängigkeit nach einer Tumor-OP

Die Opioidüberdosierung war 2016 die häufigste Todesursache von Menschen unter 50 Jahren in den USA, weshalb sogar der nationale Notstand ausgerufen wurde. Im Studientelegramm 04-2017 wird in diesem Zusammenhang eine Studie vorgestellt, die die Opioidabhängigkeit nach Tumoroperation kritisch beleuchtet:

Link zur Studie (Lee et al.: New Persistent Opioid Use Among Patients With Cancer After Curative-Intent Surgery. Journal of Clinical Oncology, 2017)

Studientelegramm 04-2017

OpioideOpioid-Intoxikation

Anmeldung zum Studientelegramm

Was ist bei Verdacht auf eine akute biliäre Erkrankung zu tun?

Akuter rechter Oberbauchschmerz ist auch auf nicht-internistischen Stationen keine Seltenheit. Im dazugehörigen Kapitel geben wir Antworten auf folgende Fragen: Was bei Verdacht auf eine akute biliäre Erkrankung zu tun ist? Wie behandelt man initial die Symptome? Wann ist eine Antibiotikagabe indiziert? Wie sind die aktuellen Empfehlungen zur operativen Versorgung?

Allgemeines Vorgehen bei symptomatischer Cholelithiasis, Cholezystitis und Choledocholithiasis

Eisen für alle?

Mikrozytäre Anämien sind im höheren Lebensalter eher die Regel als die Ausnahme. Wann und bei wem sollte Eisen substituiert werden? Wie berechnet sich der Eisenbedarf? Wann sollten parenterale Formulierungen gewählt werden? Was gilt es dabei zu beachten? Im Kapitel zu Eisenmangel finden sich Antworten auf diese Fragen

Berechnung des Eisenbedarfs

Orale Eisensubstitution

Parenterale Eisensubstitution

Eisensubstitution in der Schwangerschaft

Eisensubstitution bei chronischer Niereninsuffizienz

Wie mache ich eine Aszitespunktion?

Eine Aszitespunktion wird aus diagnostischer und/oder therapeutischer Indikation durchgeführt. Welche Vorbereitungen sind dabei zu treffen und was ist bei der Durchführung zu beachten. 

Für alle, die eine Aszitespunktion vor sich haben oder nochmal nachschlagen möchten, empfehlen wir folgendes Kapitel mit detaillierten Abbildungen zur Aszitespunktion.

 Aszitespunktion - Klinische Anwendung

Influenzasaison 2017/2018 - Impfen?

Die Influenza-Saison beginnt in der Regel mit dem Jahreswechsel. Das RKI empfahl wie jedes Jahr, die Impfungen bereits im Oktober/November durchzuführen. Allerdings ist es noch nicht zu spät um die Impfung für die kommende Saison nachzuholen. Welchen Personen sollte eine Impfung empfohlen werden und was gibt es sonst noch zu beachten?

FAQs des RKI

Update zur aviären Influenza des RKI

Influenza-Impfung in AMBOSS

Ich habe einen herzinsuffizienten Patienten auf Station. Was gilt es bei der Standardmedikation zu bedenken?

Auf allen Stationen werden Patienten mit kompensierter Herzinsuffizienz behandelt. Was gilt es bei der Standardmedikation zu bedenken, um einer Dekompensation vorzubeugen. Das Handwerkszeug dafür findest du hier:

Medikamentöse Therapie in der klinischen Anwendung

Folgende Medikamente können eine Dekompensation triggern und sollten deswegen nur unter sehr strenger Indikationsstellung verabreicht werden:

Gefährliche Pharmakotherapien bei Herzinsuffizienz