Angela Klingmüller

Patient mit Suizidgedanken: Wie gehe ich vor?

Akute Suizidalität ist ein Notfall. Der richtige Umgang mit dem Thema ist schwierig und kann unter Umständen an der Uni noch nicht angemessen vermittelt werden.

Das AMBOSS-Kapitel hilft Schritt für Schritt weiter: Wie erkenne ich in der Anamnese Suizidabsichten? Ab wann muss die Aufnahme in eine geschlossene Station erwogen werden? Was ist ein Bilanz-, was ein Parasuizid?

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Suchtmedizinische Reihe, Episode 5: Permanent online

Wer einmal versucht hat, seine Nutzung von Instagram zu reduzieren, dem wird klar sein: Auch Verhaltensweisen können Charakteristika einer Abhängigkeit erfüllen. Wo ist die Grenze zur Sucht? Wie kann man die Störungsbilder diagnostisch einordnen? Und wie hilft man Betroffenen und Angehörigen? Mehr zum Thema substanzungebundener Abhängigkeiten findet sich in unseren überarbeiteten Inhalten zu Verhaltensabhängigkeiten.

Vorsicht: In den Arztmodus wechseln verlängert die Verweildauer vor dem Bildschirm!

Happy Valentine’s day – I got you something!

Nächtlicher Juckreiz und Kratzspuren in den Körperfalten? Schuld sein kann die Krätzmilbe. Das achtbeinige Spinnentier baut Tunnelsysteme in der Haut und vermehrt sich in ihnen. Die allergische Spätreaktion auf verbleibende Eier und Kotballen führt dann zu den typischen Symptomen.

Skabies nur in bestimmten Gruppen zu vermuten (z.B. bei Reiserückkehrern aus den Tropen oder Obdachlosen) wäre vorschnell und falsch. Sex zählt zu den häufigsten Übertragungswegen der Krätze und unter jungen, sexuell aktiven Menschen ist sie keine Seltenheit. Kondome schützen leider nicht!

Ausführliche Infos zur Krätze hier!

Suchtmedizinische Reihe, Episode 4: Schall und Rauch

Das neue Jahr ist noch jung und somit sind es auch die eigenen Vorsätze. Neben “Abnehmen” ist einer der Spitzenreiter “Mit dem Rauchen aufhören”.

In unserem Kapitel finden sich praktische Tipps für “Quitter” (Die medikamentöse Rauchentwöhnung), alle relevanten Warnhinweise für Raucher (Gesundheitsschäden durch Rauchen), aber auch  “Anreize” für den Tabakkonsum (Rauchen als protektiver Faktor).

Tipp für die mobilen App-Versionen: Sollten Links im Feed nicht funktionieren, bitte die Bibliothek aktualisieren!

Vorgehen bei Patienten im Schock

“Puls 120, Blutdruck 80 zu 50” – diese Vitalparameter erfordern ein sofortiges Handeln! Worauf solltest du bei der körperlichen Untersuchung und apparativen Diagnostik achten? Welche Laborwerte bestimmst du? Was genau passiert eigentlich pathophysiologisch? Antworten findest du im komplett überarbeiteten Kapitel “Schock”.

Übrigens: Schon einmal in den Arztmodus gewechselt? Dort findest du das dir bekannte und vertraute AMBOSS-Wissen um konkrete Anleitungen für das “reale Arztleben” erweitert. Du erfährst also z.B.,  wie viel mg von welchem Glucocorticoid bei einer Anaphylaxie zu geben sind oder wann eine bloße Sauerstoffgabe nicht mehr ausreicht und eine Beatmung erforderlich wird.


Junge Frau mit rechtsseitigen Bauchschmerzen

In deiner chirurgischen Praxis stellt sich eine 32-jährige Frau mit seit dem Vortag bestehendem rechtseitigem Unterbauchschmerz vor. Was ist deine Verdachtsdiagnose? Was ist zu tun?

Weiter rätseln kannst du in unserem Patientenfall “Junge Frau mit rechtsseitigem Unterbauchschmerz”. Fragen mit verdeckten Antworten, zahlreiche Befunde und Know-how  für das klinische Management begleiten dich durch den Fall.

Und falls du auf den Geschmack gekommen bist: In unserer Bibliothek findest du viele weitere andere klinische Fälle!

Suchtmedizinische Reihe, Episode 3: Früher “Pervitin”, heute “Crystal Meth”

"Crystal Meth" geistert immer häufiger durch die Medien, oft gespickt mit drastischen Bildern der körperlichen Folgeerscheinungen. Der Amphetaminabkömmling findet eine zunehmende Verbreitung in Deutschland, gerade in kleineren Städten und ländlicheren Regionen im Südosten, aber auch als Partydroge in den Großstädten. Das enorme Suchtpotential der Droge führt oft schon nach einmaligem Konsum zur Abhängigkeit.

Klicke hier für Hintergrundwissen zu "Crystal Meth". Mit einem Wechsel in den Arztmodus hast du Zugriff auf besonders ausführliche (für Ärzte relevante) Infos im Kapitel, die auf den Empfehlungen der aktuellen Leitlinie basieren (bspw. zum Vorgehen bei Metamphetaminabhängigkeit).


Die Kunst der Risikokommunikation

Risiken medizinischer Maßnahmen zu kommunizieren, gelingt nicht immer. Ein bekanntes Beispiel ist die Eilmeldung des britischen Komitees für Arzneimittelsicherheit im Jahre 1995, dass orale Kontrazeptiva der 3. Generation das Thromboserisiko im Vergleich zu den Vorgängerpräparaten verdoppelten.

Die folgende Verunsicherung der Bevölkerung mit Pillenstopps- und wechseln führte u.a. zu einem starken Anstieg von unerwünschten Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüchen. In absoluten Zahlen gemessen war durch die Verdopplung des Risikos jedoch pro 10.000 Frauen mit nur einer zusätzlichen Thrombose zu rechnen, so dass die Meldung letztlich mehr schadete als nützte.

Dieses und ein weiteres Beispiel zur Mammographie haben wir in Zusammenarbeit mit der AG Risikokompetenz (Charité Berlin) herausgearbeitet und euch als Fälle zur Verfügung gestellt. Achtung: Hierzu in den Arztmodus wechseln!

Narkolepsie: Opioide zum Wachbleiben?

Schlafattacken im Alltag können nicht nur eine Folge zu früher Vorlesungszeiten oder langer Nächte sein, sondern auch ein ernstzunehmendes Symptom der Narkolepsie darstellen.

Einen möglichen neuen Therapieansatz mit Opioiden untersuchte jetzt eine Studie im Science Translational Medicine. Gesteigerte Tagesmüdigkeit ist zwar oft eine Nebenwirkung von Opioiden, sie steigern aber möglicherweise die Produktion des bei Narkoleptikern mangelhaft vorliegenden Hypocretins. Im Tierversuch konnte durch Morphingaben die Symptomschwere bei Kataplexie reduziert werden.

Auch spannend: Zu den derzeit empfohlenen Medikamenten bei Narkolepsie gehört u.a. Natriumoxybat, auch bekannt als GHB oder “Liquid Ecstasy”.

Inhalte über die Narkolepsie zum Auffrischen und Vertiefen, erstellt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), finden sich im Folgenden:

Symptome und Klinik der Narkolepsie

Medikamentöse Therapie der Narkolepsie


Gewichtsreduktion an Weihnachten: Gans oder gar nicht?

Kaum zu glauben! Was uns namhafte Klatschblätter alljährlich und ausdauernd versuchen zu verkaufen, ist jetzt auch im British Medical Journal angekommen: Abnehmtipps über die Weihnachtsfeiertage!

Die sog. Winter Weight Watch Study zeigte, dass Teilnehmer der Interventionsgruppe über die Weihnachtszeit im Schnitt ganze 130 g abnahmen. Dabei protokollierten sie mind. zweimal wöchentlich ihr Körpergewicht und wurden außerdem über Gewichtsmanagement sowie die notwendige physische Aktivität bei hoher Kalorienzufuhr aufgeklärt. Die Probanden der Kontrollgruppe hingegen trugen nach den Festtagen 0,37 kg mehr auf den Hüften.

Ob ihr euch wirklich beim Schlemmen mäßigen wollt oder nicht: Wir wünschen euch schöne Weihnachtsfeiertage!


PS: Bei AMBOSS gibts übrigens auch einen BMI-Rechner ;)

Antibiotika bei Tonsillitis gezielt einsetzen!

Junger Mann mit Fieber, Husten und Stippchen auf den Tonsillen... Streptokokkenangina oder doch nur ein Virus?

Die Erkältungssaison ist in vollem Gange: Halsschmerzen und Co. führen viele Patienten in die Allgemeinarztpraxis, wo auch bei viraler Genese oftmals Antibiotika verschrieben werden – mit der Gefahr zunehmender Resistenzen! Gleichzeitig gilt es, Warnsignale einer bakteriellen Angina erkennen zu können, um Komplikationen zu vermeiden.

Mithilfe des Centor- und des McIsaac-Scores lässt sich die obige Frage beantworten und der zielgerichtete Einsatz von Antibiotika verbessern.

Richtig impformiert sein: Neuer STIKO-Impfkalender bei AMBOSS online!

Bei den 2018 aktualisierten STIKO-Empfehlungen hat sich einiges getan: So wird bspw. jetzt empfohlen, auch Jungen gegen HPV zu impfen – wir berichteten darüber.

Der aktuelle Impfkalender (auch als PDF verfügbar) gibt eine gute Übersicht über die momentan empfohlenen Standardimpfungen. Außerdem sind selbstverständlich in allen entsprechenden Kapiteln die Impfempfehlungen aktualisiert worden.

Und für besonders Wissbegierige: Hier gibts Details über aktuell verfügbare Impfstoffe.

Suchtmedizinische Reihe, Episode 2: “Tu mal lieber die Möhrchen” war einmal

"Marihuana ist nicht gut!", sang Helge Schneider noch vor 16 Jahren. Dieses Mantra ist aber nicht mehr uneingeschränkt haltbar: Seit März 2017 ist die Verordnung cannabishaltiger Arzneimittel in Deutschland möglich.  Weißt du, wann und in welcher Form sie angewandt werden können? Im Arzt-Modus findest du genau diese sowie weitere spannende Infos zur medizinischen Verwendung von Cannabis.

Mindestens ebenso relevant ist der illegale Konsum, schließlich ist Cannabis die häufigste illegal konsumierte Droge in Deutschland. Wie lange es nachweisbar ist oder mit welchem Medikament psychotische Symptome bei einer Intoxikation behandelt werden, erfährst du im überarbeiteten AMBOSS-Kapitel zum Thema Cannabis.

Über eine Studie zum Zusammenhang von “Kiffen” und Ketoazidose bei Typ-1-Diabetikern diskutierten wir vor kurzem im Studientelegramm Nr. 52.


Purple for preemies!

Jedes Jahr erstrahlen am 17.11. diverse Gebäude anlässlich des Weltfrühgeborenentages in der Farbe Lila, in Deutschland zuletzt u.a. das Bettenhochhaus der Berliner Charité oder das Heidelberger Schloss. Pro Jahr werden in Deutschland 65.000 Kinder zu früh geboren und bedürfen einer fürsorglichen medizinischen Betreuung. Ihre Prognose verbessert sich glücklicherweise stetig! Infos zur Frühgeburtlichkeit findest du zusammengefasst bei uns.


Suchtmedizinische Reihe, Episode 1: “Doctor please, some more of these!”

Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen oder Intoxikationen stellen alle medizinischen Fachgebiete vor Herausforderungen. Nach der umfangreichen Überarbeitung der suchtmedizinischen Themen in AMBOSS möchten wir daher regelmäßig praktisch relevante Inhalte zu dem Thema vorstellen.

Den Anfang macht das Kapitel über die Abhängigkeit von Sedativa wie z.B. Benzodiazepinen, die die Rolling Stones schon in den Sechzigern in “Mother’s Little Helper” besangen. Dort findest du im Arztmodus u.a. Praxisanleitungen zum Ausschleichen oder zum Management von Entzugssymptomen. Außerdem von spannender Relevanz: Infos zu verwendeten Substanzen in KO-Tropfen und deren Nachweisbarkeit.

Tick, Trick oder TRAK?!

Erkrankungen der Schilddrüse zählen zu den häufigsten Stoffwechselstörungen. Aufgrund verschiedenster Pathologien gilt es daher, den Überblick zu behalten: Welche Antikörper sind wann erhöht? Wann ist eine Hyperthyreose latent und wann manifest? Sind bei einer Überfunktion Thyreostatika indiziert oder empfiehlt sich eine Radioiodtherapie? Und was hat Herr de Quervain mit der Schilddrüse zu tun?

Die AMBOSS-Kapitel zu Schilddrüsenerkrankungen sind frisch überarbeitet und bieten neben der Beantwortung dieser Fragen zahlreiche neue llustrationen zu den Wirkmechanismen der Thyreostatika, Sono- und Szintigraphiebefunde, Diagnose-Algorithmen und weitere wissenswerte Informationen rund ums Thema. Mehr Überblick geht nicht!

Hashimoto-Thyreoiditis

Thyreoiditis de Quervain

Hyperthyreose

Struma